Bockenem. Ein 62-Jähriger ist auf der A7 gegen die Leitplanken gekracht, dadurch wurde sein Auto im fließenden Verkehr 20 Meter durch die Luft katapultiert.

Ein schwerer Unfall hat sich am späten Samstagabend auf der Autobahn 7 zwischen Bockenem und Rhüden ereignet. Ein Peugeotfahrer war laut Polizei gegen 17.30 Uhr von der Fahrspur abgekommen, sein Auto wurde durch den Aufprall durch die Luft katapultiert, schlug auf und überschlug sich mehrere Male.

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Laut Polizeikommissar Andre Allkemper von der Autobahnpolizei Hildesheim war ein 62-jähriger Mann aus Kassel mit seinem Peugeot in Fahrtrichtung Süden auf der A7 unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und zunächst gegen die Außenleitplanke krachte. Daran prallte das Fahrzeug ab, schlitterte diagonal über alle drei Fahrspuren, wo es dann mit der Mittelschutzmauer kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls an der Mauer wurde das Fahrzeug laut Polizei etwa 20 Meter weit durch die Luft katapultiert.

Fahrzeug überschlägt sich und schleudert 100 Meter über die Autobahn

Nachdem das Auto wieder auf dem Boden aufkam, überschlug sich der Peugeot des Mannes mehrere Male und schleuderte weitere 100 Meter über die Fahrbahn in Fahrtrichtung Süden. Erst dort kam das Fahrzeug auf der Fahrerseite zum Liegen. Der 62-jährige Fahrer wurde in seinem Pkw eingeklemmt. Erst die Feuerwehr konnte den Mann aus dem Fahrzeugwrack befreien, er wurde schwer verletzt mit dem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht. Laut Polizei bestehe wohl jedoch keine Lebensgefahr.

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„Wie durch ein Wunder wurden bei dem Unfall keine weiteren Fahrzeuge getroffen“, sagte Polizeikommissar Allkemper. Zum Unfallzeitpunkt sei auf der A7 „nicht wenig Verkehr“ gewesen. Die Fahrbahn in Richtung Norden habe nach dem Unfall kurzzeitig gesperrt werden müssen. Die Fahrbahn in Richtung Süden musste länger voll gesperrt bleiben, da durch den Unfall Asphalt beschädigt worden war. Gegen 20.15 Uhr konnte jedoch auch die Sperrung in Richtung Süden aufgehoben werden.

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