Braunschweig. Die Wahl zum diesjährigen Gemeinsam-Preis endet am Freitag. Hier finden Sie die Abstimmung und die 14 Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick.

20 Jahre ehrenamtliches Engagement, 20 Jahre Einsatz für Mitmenschen, 20 Jahre Gemeinsam-Preis – unter diesem Motto feiern wir in diesem Jahr das Jubiläum des Gemeinsam-Preises gemeinsam mit dem Braunschweiger Dom.

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14 Projekte haben wir in diesem Jahr nominiert und Ihnen in den vergangenen Wochen vorgestellt. In diesen Portraits werden das menschliche Gesicht und die Vielfalt des Engagements für alle sichtbar. Würdigen Sie die Ehrenamtlichen in unserer Region und machen Sie mit bei der Leser-Wahl zum Gemeinsam-Preis 2023:

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Die Abstimmung zum Gemeinsam-Preis ist bis einschließlich Freitag, 28. April, möglich.

Falls die Abstimmung nicht angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Nicole Kumpis hält die Festrede

Die Preisträger werden beim Festakt im Braunschweiger Dom am Donnerstag, 25. Mai, verkündet. Dann wird der 20. Gemeinsam-Preis unserer Zeitung gemeinsam mit dem Braunschweiger Dom verliehen. Die Festrede wird in diesem Jahr die Präsidentin des BTSV und Vorständin beim DRK Kreisverband Braunschweig Salzgitter e.V. Nicole Kumpis halten.

Neben dem 1. bis 3. Preis werden ein Sonderpreis der Jury und ein Jugendpreis des Braunschweiger Doms vergeben. Insgesamt sind die Preise mit 10.000 Euro dotiert.

Zum zweiten Mal lobt unsere Zeitung gemeinsam mit BS-Energy in diesem Jahr den „Zuversichts“-Preis aus. Jedes Jahr soll dieser Preis ein aktuelles Problem aufgreifen und unter einem speziellen Motto verliehen werden. In diesem Jahr vergeben wir den „Zuversichts“-Preis daher in der Kategorie „Zusammenhalt“ an ein besonderes Projekt in der Region. Die Entscheidung darüber trifft die Gemeinsam-Jury bestehend aus Ann-Kristin Hartz, Geschäftsführerin bei Sichtbar – Fachzentrum gegen sexualisierte Gewalt e.V., Thomas Hofer, Oberlandeskirchenrat und stellvertretender Landesbischof, Dompredigerin Cornelia Götz, Kerstin Loehr und Christian Klose, Chefredakteure unserer Zeitung, sowie Henning Noske, Leiter der Lokalredaktion Braunschweig.

StadtschülerInnenrat – im Einsatz für Schülerinnen und Schüler in Braunschweig

Ob es um günstige Fahrkarten für Schüler, Hilfsaktionen für Erdbebenopfer oder die „Out-for-Summer“-Party geht: die Schülervertretung ist dabei und engagiert sich für die Belange der Schüler in der Stadt. Der Stadtschülerrat ist das oberste Gremium der Schülervertretung in Braunschweig und vertritt rund 30.000 Schüler der allgemein- und berufsbildenden Schulen in der Stadt, mit Ausnahme der Grundschulen.

Deutschunterricht statt Mittagspause – Schüler aus Salzgitter-Bad engagieren sich in der Ukraine-Hilfe

Etwas Sinnvolles für ihre Mitschüler aus der Ukraine anbieten, das war das erste Anliegen des Deutsch-Leistungskurses der 12. Klasse des Gymnasiums Salzgitter-Bad. Und so entstand die Idee der deutsch-ukrainischen Mittagspause. Im Juli 2022 startete das Projekt und seitdem ist es aktiv. 20 Schüler wechseln sich von montags bis donnerstags ab und unterrichten die Neuankömmlinge.

Der Tier- und Ökogarten Peine – Einsatz für den Umweltschutz

Das Ehrenamtlichen-Team des Tier- und Ökogartens setzt sich aus rund 30 Menschen zusammen, die anpacken, wo immer es nötig ist. Kinder, Jugendliche und Erwachsene arbeiten hier gemeinsam und stehen Rede und Antwort, sei es bei den Kaninchen, in „Entenhausen“, im Forscherhaus, bei den Amphibien, bei den Schafen oder im Gewächshaus mit den Volieren. Der Tier- und Ökogarten ist zudem als außerschulischer Lernort zertifiziert und hat sich zu einem Lieblingsort für Jung und Alt entwickelt.

Förderverein Neuerkerode schafft Orte zum Leben für Menschen mit geistiger Behinderung

Seit 1990 besteht der Förderverein Neuerkerode und er arbeitet nicht im Verborgenen – aber im Stillen und leistet unglaublich viel für Menschen mit geistiger Behinderung. In seiner Arbeit ist er ganz dicht dran an den Menschen in Neuerkerode, ist Fürsprecher ihrer Bedürfnisse und Ansprüche. Der Förderverein arbeitet offen und transparent, dafür sorgen 220 Frauen und Männer, die sich im Förderverein engagieren.

Edeltraud Sack und ihr Engagement für die Gifhorner Tafel

Vor 22 Jahren hat die 73-Jährige Edeltraud Sack die Gifhorner Tafel als ehrenamtliche Sozialeinrichtung gegründet. Ihr Hilfsversprechen erfüllt sie mit 75 Unterstützern täglich. Sie überblickt, koordiniert und unterstützt als Tafel-Chefin alles mit traumwandlerischer Sicherheit. Dass ein Mensch eine Institution so verkörpert wie die Isenbüttelerin, ist selten geworden. Sack war 2001 Gründungsmitglied und von Beginn an Vorsitzende der Tafel und hat die sozialen Bedürfnisse der Gesellschaft immer im Blick.

Sprache durch Ehrenamt vermitteln – das Projekt „Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“

Das Projekt „Sprechen Sie Deutsch? – Sprechen Sie Deutsch!“ möchte Nicht-Muttersprachler bei der Integration und dem Spracherwerb unterstützen, indem die Teilnehmenden freiwillig tätig werden und so die deutsche Sprache bei den Tätigkeiten anwenden und verstetigen. Rund 200 Geflüchtete und Migranten sind bereits im Projekt der Freiwilligenagentur in Braunschweig mit dabei und treffen sich regelmäßig im Sprachgut-Treff zum Austausch und der Vernetzung.

Integrationszentrum Westhagen setzt sich für Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger ein

Die Ehrenamtlichen im „MeiNZ“ in Westhagen setzen sich seit 2011 dafür ein, dass aus Fremden Freunde werden. In den Räumlichkeiten des Integrationszentrums des Diakonischen Werkes Wolfsburg wollen die 44 Mitglieder des Fördervereins den Menschen aus aller Welt eine Heimat bieten. Jeder ist willkommen. Egal, welcher Hautfarbe, welcher Religion, welcher Herkunft. Eine Kultur der Offenheit steht im Mittelpunkt und ist allen Ehrenamtlichen wichtig.

Im Einsatz für den „Kinderzirkus Kimarek“

Der „Kinderzirkus Kimarek“ geht 1987 offiziell an den Start und bis heute ist das, was die Macher des Kinderzirkus fast 40 Jahre nach der Gründung noch immer auf die Beine stellen, lebhaft. Drei jeweils einwöchige Maßnahmen – so nennen die Wolfenbütteler Zirkusleute ihre Programme für die 8- bis 16-jährigen Kinder und Jugendlichen – stellen die Macher um Elisabeth Hauenschild in jedem Sommer auf die Beine. Die 59-Jährige hatte Anfang 2001 den Vereinsvorsitz übernommen.

Technikbotschafter geben Senioren in Gifhorn einen Zugang zur digitalen Welt

Viele ältere Erwachsene fühlen sich mit Tablet oder Smartphone schnell überfordert – damit die ältere Generation nicht digital völlig abgehängt wird, helfen in Gifhorn die Technikbotschafter, kurz TEBO, beim Umgang mit Smartphone und Tablet. Rund 30 Ehrenamtliche im Alter von 45 bis 75 Jahren geben Tipps und Tricks weiter und begleiten Seniorinnen und Senioren in und durch die moderne Welt der Technik.

Ein Baustein für mehr Inklusion – die Sehbehinderten Reporter von Braunschweig

Ob Wagner oder Eintracht: Die ehrenamtlichen Sehbehinderten-Reporter bieten einen besonderen Service an – die akustische Bildbeschreibung. Die Ehrenamtlichen Paul Beßler, Fred Lorenz, Marcel Czempiel, Lars Vickendey und Manfred Wildhage ermöglichen damit gesellschaftliche Teilhabe und beweisen, wie gelebte Inklusion geht. „Wenn du aufhörst zu reden, bin ich wieder blind.“ Dieser Satz gilt für die fünf Männer als Maxime.

Günter Schaub und Lutz Wedel: Im Einsatz für den Umweltschutz

Günter Schaub und Lutz Wedel sind seit mehr als 20 Jahren der Kopf und das Herz der „Biologischen Station“ des Nabu-Salzgitter. Gemeinsam leistet das emsige Duo nicht nur seit vielen Jahrzehnten lehrreich Vereinsarbeit – unter ihren Fittichen erblühte auch das Nabu-Grundstück in der Siebenbürgerner Straße. 14.000 Quadratmeter umfasst das Refugium für die Natur, geschaffen von Menschenhand und ist dabei auch ein „Lernort Natur“ für alle Generationen.

José Salguero: „Kicken, um zu vergessen“

José Salguero organisiert mit Freunden regelmäßig Fußballspiele an der Schöninger Jugendherberge unter dem Motto „Kicken, um zu vergessen“. Eine sportliche Ablenkung, eine Auszeit vom Alltag, in der die Gedanken an den Krieg in der Heimat in den Hintergrund treten, in denen der Blick nach vorne gerichtet sein sollte – und zwar gemeinsam. Immer verbunden mit dem Gedanken, den geflüchteten Menschen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Initiative Fair Trade School des Otto Hahn Gymnasiums in Gifhorn

Seit einem Jahr ist das Otto-Hahn-Gymnasium einzige Fair Trade School im Landkreis Gifhorn. Fair gehandelter Kaffee im Lehrerzimmer, fair gehandelte Rosen und Schokoriegel als Willkommensgruß für die Fünftklässler und viele Aktionen drehen sich in der Schule um das Thema, wie die Interessen der Hersteller in fernen Ländern berücksichtigt werden können. Eine Fair-Trade-AG in der die Schüler sich engagieren, stößt dafür immer wieder neue Ideen an.

Futter Teresa: Lebensmittelrettung in Braunschweig

Lebensmittel retten, aus ihnen köstliche Menüs kochen und anderen Menschen in Workshops beibringen, was sich aus den Resten im Kühlschrank alles zaubern lässt. Das und mehr macht der Verein „Futter Teresa“ in Braunschweig. Gemeinsam bemüht das Projekt sich, für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln zu werben und dadurch Menschen zusammen zu bringen. Mittlerweile beteiligen sich etwa 50 Menschen gemeinsam an den Aktionen.