Braunschweig. Wochenmarkt, Laden oder Hof – wo Sie Lebensmittel „von hier“ finden, zeigen wir Ihnen hier.

Regionale Lebensmittel, so heißt es, sind gut. Gut für die Landwirte, gut für die Umwelt. Außerdem machen sich Konsumenten weniger abhängig von globalen Märkten. Die Landwirtschaft in Deutschland ist oft umweltfreundlicher als die in Übersee. Auch ist die Bezahlung besser.

Und: Saisonales, regionales Obst und Gemüse schmeckt meistens auch besser, denn die Lebensmittel konnten voll reifen. Dennoch lohnt es sich, genau hinzuschauen.

Die Regionalgesellschaft Edeka Minden-Hannover, die auch die Braunschweiger Edeka-Märkte beliefert, schreibt, dass die Lebensmittel von Lieferanten kommen, die in einem Radius von 30 Kilometern um den jeweiligen Edeka-Markt angesiedelt sind.

Rewe wiederum zieht den Kreis größer: „Regional kann sowohl für Bundesländer wie Hessen oder kulturelle Regionen wie das Rheinland als auch für bekannte Anbaugebiete wie das Alte Land stehen“, heißt es. Klar sei dabei, dass es in Schleswig-Holstein keine regionalen Produkte aus Hessen oder Bayern gebe, wohl aber Ware aus dem Alten Land bei Hamburg.

Die Nachfrage nach regionalen Produkten nimmt zu

Dass der Zuspruch zu regionalen Produkten wächst, zeigt eine Studie der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse. Demnach gab es 2022 in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre knapp 39 Millionen Personen, die beim Einkauf regionale Produkte aus der Heimat bevorzugten. Vor vier Jahren waren es noch knapp 36 Millionen Menschen.

Wo Sie in Braunschweig über die Händler-Ketten hinaus regionale Lebensmittel einkaufen können, haben wir nachfolgend in einer beispielhaften Auswahl zusammengetragen. Das Angebot führt nicht nur in Geschäfte, sondern auch zu Höfen und auf die Plätze unserer Stadt, zu Verkaufsautomaten und zur Solidarischen Landwirtschaft. Unsere Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Haben wir einen Anbieter vergessen? Dann schreiben Sie uns gern, wir ergänzen diesen Artikel kontinuierlich: redaktion.bs@funkemedien.de.

Marvin Rusin (links) und Lukas Ludwig führen am Hagenring einen eigenen Regionalladen.
Marvin Rusin (links) und Lukas Ludwig führen am Hagenring einen eigenen Regionalladen. © regios24 | Stefan Lohmann

Regionales aus Braunschweig und Umgebung im Ladenformat

Regionale Landkost aus Braunschweig, Hagenring 4:

Bananen wird man im Geschäft von Marvin Rusin und Lukas Ludwig vergeblich suchen. Erdbeeren im Winter ebenso. Die Mittzwanziger haben sich entschieden, einen Lebensmittelladen zu eröffnen, der ausschließlich saisonale Waren aus der Region anbietet. „Wir bieten das an, was die Region zu bieten hat“, sagt Rusin. Und das sei einiges. „Unsere Region ist unglaublich vielfältig. Das können wir in die Stadt bringen.“

Welchen Weg die Waren hinter sich haben, sehen die Kundinnen und Kunden auf einen Blick. Denn auf den Schildern über den Regalen steht nicht nur der Betrieb wie etwa die Flechtorfer Mühle, sondern auch die Entfernung bis zum Laden. In diesem Fall sind es 17 Kilometer. Angeboten werden neben Obst und Gemüse beispielsweise auch Fleisch und Eier, aber auch verarbeitete Produkte wie Nudeln, Marmeladen und Seife. Mehr über den Laden „Regionale Landkost“ finden Sie zum Beispiel auf Instagram.

Wilfried Blume sucht einen Nachfolger für den Guten-Morgen-Bioladen in der Schunterstraße.
Wilfried Blume sucht einen Nachfolger für den Guten-Morgen-Bioladen in der Schunterstraße. © BZ | Peter Sierigk

Der Guten-Morgen-Bioladen, Schunterstraße 17:

Inhaber Wilfried Blume will den Guten-Morgen-Bioladen im Östlichen Ringgebiet noch für mindestens zwei Jahre aus dem Hintergrund weiterführen. Nun hofft er, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Nachfolger zu finden, dem er den Betrieb übergeben kann.

Der Guten-Morgen-Bioladen an der Hagenbrücke, betrieben von Jonathan Viedt, musste Ende September schließen. Die Pandemie, die Inflation und zuletzt der Starkregen hatten dem Geschäft arg zugesetzt, wie Viedt berichtete. Er sah keinen anderen Weg mehr, als den Laden Ende September zu schließen.

Kernbeißer, Bültenweg 71:

Ein ganz besonderes Format hat das Geschäft Kernbeißer am Bültenweg. Wer bei der Verbraucher-Erzeuger-Genossenschaft einkaufen möchte, muss Mitglied sein. Erhältlich sind Lebensmittel aus biologischem Anbau, fair gehandelte Produkte, vieles aus der Direktvermarktung, möglichst regional. Das Ziel des Ladens ist es zudem, möglichst auf Verpackungen zu verzichten. Weitere Infos sind hier zu finden.

Grünes Lädchen, ehemals Giersbergstraße 1, jetzt Madamenweg 171 (Ecke Goslarsche Straße):

Bio-Produkte gibt es auch im Grünen Lädchen. „Wir bieten eine große Auswahl an Produkten in Bio-Qualität: Frisches Obst und Gemüse bevorzugt aus unserer Region aus Bioland- und Demeter-Anbau“, heißt es auf der Internetseite. Neben Bio-Backwaren, Milchprodukten und Eiern werden beispielsweise auch Wasch- und Reinigungsmittel angeboten. Wer mehr über den Naturkostladen wissen will, kann hier nachschauen.

Lokales, Kreuzstraße 5:

Ein Gemischtwarenladen mitten im Herzen des Westlichen Ringgebiets. Eine Leserin beschreibt das, was er zu bieten hat so: „ein wirklich gutes, weil ökologisches Sortiment“. Und auf Regionalität legt die Inhaberin Kathrin Brünjes großen Wert. Von Donnerstag bis Samstag bietet sie Waren und Lebensmittel „aus Braunschweig und Umzu“ an.

So findet man bei ihr beispielsweise Gemüse, Eier, Getreide, Gewürze, Honig und Getränke. „Alle Produkte kommen entweder direkt aus Braunschweig oder aus der unmittelbaren Umgebung“, heißt es auf ihrer Internetseite. Das Angebot verändere sich ständig und passe sich der Jahreszeit und den Anfragen an. Daher sei es auch erwünscht, neue Produkte vorzuschlagen oder den eigenen Bedarf mitzuteilen. Weitere Informationen gibt’s auf Facebook.

Den Hof Bosse in Rautheim gibt es seit mehr als hundert Jahren. Andrea Bosse führt ihn in vierter Generation. Gudrun Bosse (links) führt den Hofladen, der 2004 eröffnet wurde.
Den Hof Bosse in Rautheim gibt es seit mehr als hundert Jahren. Andrea Bosse führt ihn in vierter Generation. Gudrun Bosse (links) führt den Hofladen, der 2004 eröffnet wurde. © regios24 | Darius Simka/regios24

Regionales in Braunschweig direkt ab Hof

Regionaler geht es wohl kaum. Einige landwirtschaftliche Betriebe in Braunschweig verkaufen ihre Waren direkt auf dem Hof oder liefern sie gar in Gemüsekisten direkt bis zur Haustür. Dabei setzen sie auf eigene Produkte und vertreiben teils auch Ware anderer landwirtschaftlicher Betriebe aus der Region. Während der Corona-Pandemie haben sie deutlich gespürt, dass die Menschen mehr Wert auf Regionalität und Bio-Ware legen. „Wir hatten in unserem Hofladen ganz neue Kunden und sehr viel mehr Kunden als zuvor“, berichtet Luisa Garbe, die seit 2017 mit Jannes Wehmann das Klostergut Dibbesdorf führt.

„Während Corona ist die Nachfrage in Hofläden richtig durch die Decke gegangen“, berichtet auch Sabine Hoppe, Ökotrophologin und Direktvermarktungs-Beraterin bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Die Menschen wollten nicht in den großen Supermärkten einkaufen. Außerdem waren dort teilweise die Waren knapp“, so Hoppe.

Mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs sei der Hofladen-Boom jedoch wieder eingebrochen, die Nachfrage pendle sich nun wieder auf dem Vor-Corona-Niveau ein. „Aber langfristig weiter steigend“, prognostiziert Hoppe. Denn die Verbraucher schätzten mehr denn je die Gewissheit, dass regionale Lebensmittel verfügbar seien. Und angesichts der Klimakrise wäre der Trend zum Einkaufen regionaler Produkte schon länger auf dem aufsteigenden Ast. „Der Verbraucher fragt das nach, deswegen nimmt seit mehreren Jahren auch der Einzelhandel verstärkt regionale Produkte in seine Regale auf“, erklärt die Beraterin.

Henrike Wehmann präsentiert die Waren im Hofladen des Klosterguts Dibbesdorf.
Henrike Wehmann präsentiert die Waren im Hofladen des Klosterguts Dibbesdorf. © BZ | Peter Sierigk

Diese Hofläden gibt es in Braunschweig

Spargelhof Henniges, Thunstraße 13: Je nach Saison Spargel, deutsche (Früh-) Kartoffeln, frische Landeier Erdbeeren, Honig direkt vom Imker

Meyers Hofladen, Am Grasplatz 4: Produkte von Schwein, Ente, Gans, Huhn, Pute, Heidschnucke

Papes Gemüsegarten, Celler Heerstraße 360: Je nach Saison Eier, Himbeeren, Erdbeere, Spargel, Kartoffeln, weiteres Gemüse (auch in der Gemüsekiste)

Klostergut Dibbesdorf, Am Markt 5: Eier, Rindfleisch, Schweinefleisch, Kartoffeln, Gemüse

Geflügel Voges, Kirchstraße 13: Eier, Huhn, Pute, Gans, Ente, Kaninchen, Wurstwaren

Hof Morgentau, Stiddienstraße 1: Gemüse, Obst und weitere Bio-Produkte (auch in der Gemüsekiste)

Obsthof Riess, Geiteldestraße 75: Obst, Konfitüre, Gelees, Honig, Eier, Kartoffeln, saisonales Gemüse

Hofladen Bosse, Kleegasse 1: Rindfleisch, Lammfleisch, Dosenwurst, Mettwurst, Schinken und Fleisch vom Schwein, Eier, Brot, Milch und Kakao, Gemüse und Obst der Saison, Kartoffeln, Fruchtaufstriche, Käse, Nudeln, Honig, Öle, Apfelsaft

Der Wochenmarkt auf dem Altstadtmarkt.
Der Wochenmarkt auf dem Altstadtmarkt. © Unbekannt | Peter Sierigk

Regionales unter freiem Himmel in Braunschweig

Sie beleben das städtische Handeltreiben und bringen das Land mitten in die Innenstadt und die kleinen Zentren der Stadtteile: die Wochenmärkte. Von Dienstag bis Sonntag bieten sie ein vielfältiges, überwiegend regionales Angebot frischer Waren und Produkte des täglichen Bedarfs.

Universitätsplatz – Dienstags 14.30 bis 18 Uhr

Ganz neu ist der Wochenmarkt auf dem Universitätsplatz TU Braunschweig (Pockelsstraße), auch Campusmarkt genannt. Zum Start gibt es eine Handvoll Stände: Obst, Gemüse, Honig, Kaffee, Kuchen, Eis und mehr. Er richtet sich nicht nur an Studierende, sondern auch an Anwohner des Univiertels.

Altstadtmarkt – Mittwochs und samstags 8 bis 13 Uhr

Der Wochenmarkt auf dem Altstadtmarkt ist Braunschweigs ältester und traditionsreichster Wochenmarkt mit mehr als 50 Marktständen. Damit ist er auch einer der größten Märkte der Löwenstadt. Dort gibt es neben regionalen Erzeugnissen, Bioprodukten, Spezialitäten und saisonalen Obst- und Gemüsessorten auch Frischeprodukten und Verzehrstände.

Magnikirchplatz - Donnerstags 14 bis 18 Uhr

Seit 1981 gibt es den kleinen Markt auf dem Magnikirchplatz an der Magnikirche im historischen Magniviertel. Er bietet neben dem klassischen Marktangebot wie frischem Obst und Gemüseprodukte auch Fleisch- und Wurstwaren, Käse sowie Schnittblumen und Topfpflanzen.

Kohlmarkt – Donnerstags 8.30 bis 14 Uhr

Nur Bauernhöfe aus der Region Braunschweig dürfen auf dem Bauernmarkt auf dem Kohlmarkt ihre Produkte anbieten. Die Verkäuferinnen und Verkäufer kennen die Produkte und können genau sagen, woher ihre Produkte stammen. Es gibt Kartoffeln, Eier, ganz frisches Gemüse und Obst der Saison, saisonfrische Produkte, Fleisch und Wurstwaren, Käse und viele Spezialitäten, die Sie nur auf dem Bauernmarkt kaufen können.

Herzogin-Anna-Amalia-Platz – Freitags 12 bis 19 Uhr (Braunschweiger Feinkost- und Genussmarkt)

Wochenmärkte sind auch in Braunschweigs Stadtteilen vertreten

Dienstags 8 bis 13 Uhr: Erfurtplatz, Nibelungenplatz, Westfalenplatz

Mittwochs 8 bis 13 Uhr: Welfenplatz

Donnerstags 8 bis 13 Uhr: Lehndorf an der Sulzbacher Straße, Weststadt im Einkaufszentrum Elbestraße

Donnerstags 14 bis 18 Uhr: Stadtpark an der Herzogin-Elisabeth-Straße

Freitags 8 bis 13 Uhr: Nibelungenplatz, Erfurtplatz, Westfalenplatz, Wenden an der Lindenstraße

Samstags 8 bis 13 Uhr: Rüningen an der Grund- und Hauptschule, Stöckheim am Stöckheimer Markt, Welfenplatz

Der Edemissener Landwirt Sören Zeisberg befüllt seinen Verkaufsautomaten am Prinzenpark (Herzogin-Elisabeth-Straße, neben der Matthäuskirche).
Der Edemissener Landwirt Sören Zeisberg befüllt seinen Verkaufsautomaten am Prinzenpark (Herzogin-Elisabeth-Straße, neben der Matthäuskirche). © regios24 | Stefan Lohmann

Regionales aus Verkaufsautomaten

Immer mehr Landwirte setzen auf Verkaufsautomaten, auch als „Regiobox“ bekannt. Einige Beispiele:

Neben der Matthäuskirche am Braunschweiger Prinzenpark (Herzogin-Elisabeth-Straße) hat Landwirt Sören Zeisberg aus Alvesse (Edemissen) im Kreis Peine einen Automaten aufgestellt. Dort gibt’s zum Beispiel Eier, Nudeln, Kartoffeln, Geflügelbrühe, Hähnchensauerfleisch, Geflügelhackbällchen und Sonnenblumenöl. Auch in Veltenhof an der Pfälzerstraße 57 nahe der Bäckerei Henniges betreibt Zeisberg einen Automaten. An der Peiner Straße 141 in Völkenrode steht eine seiner Selbstbedienungsboxen.

Jannes Wehmann und Luisa Garbe vom Biohof Klostergut Dibbesdorf betreiben zwei Automaten: an der Berliner Heerstraße am Ortseingang von Dibbesdorf sowie in Riddagshausen neben dem Café Teetied. Man bekommt dort zum Beispiel Eier, Geflügel-Bolognese, Chili con Carne, Marmelade, Milch, Kekse, Brause, Bratwürste, Wildleberwurst und Nudeln.

In Stöckheim hat „Bauer Bues“ aus Groß Denkte im Kreis Wolfenbüttel ein „Automaten-Hofkontor“ aufgestellt: Am Ende der Leipziger Straße direkt vor der Gärtnerei Kudra bekommt man unter anderem Freiland-Eier, Nudeln, Suppen, Kartoffeln, Wurst und Milch.

Im Kanzlerfeld steht neben der Apotheke im Einkaufszentrum ein Eier-Automat vom Hof Behrens in Bortfeld, Kreis Peine. Kartoffeln und Nudeln gibt’s dort ebenfalls rund um die Uhr.

In Hondelage finden Kunden an der Hegerdorfstraße 21 einen Automaten mit Produkten von Landwirt Patrik Meier aus Wendeburg sowie anderen Erzeugern aus der Region, zum Beispiel Kartoffeln, Eier, Käse, Joghurt und Wurst. Ebenfalls in Hondelage gibt’s den Selbstbedienungs-Hofladen Böhm, Wilhelmshöhe 1a, der täglich zugänglich ist.

An der Frankenstraße 18a in Lamme steht ein „Wurst-o-mat“ mit Fleisch und Wurst von Timo Geismar.

Auf dem Hof von Familie Voges an der Kirchstraße 13 in Timmerlah kann man an einem Automaten unter anderem mariniertes Fleisch und Würstchen kaufen.

Solidarische Landwirtschaft

Die Grundidee der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) ist die der geteilten Verantwortung von Lebensmittelproduzenten und -konsumenten: Ein Hof ernährt neben der Landwirtsfamilie noch eine festgelegte Anzahl Menschen in der Region. Schon seit zehn Jahren ist die „SoLaWi Dahlum“ am Start. Gemüse und Obst werden nach biologischen Kriterien angebaut. Im Jubiläumsjahr 2022 hatte die „SoLaWi“ laut einer Pressemitteilung 176 Mitglieder, darunter 109 Braunschweiger Familien.

Insgesamt zwölf Abholstationen gibt es in der Region Braunschweig/Wolfenbüttel, davon sieben in Braunschweig. Geliefert wird wöchentlich und inzwischen ohne saisonale Lieferpause: Gemüse, Kräuter, Salate, saisonales Obst, Honig, Eier sowie Fleisch von freilaufenden Schafen und Schweinen. Mehr Informationen gibt’s hier.

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Ebenfalls im Landkreis Wolfenbüttel ist die SoLaWi Landwandel ansässig. Seit drei Jahren haben sich der Lindenhof in Eilum und das Klostergut Heiningen dafür mit vielen Interessenten zusammengetan. Auf ihrer Internetseite schreiben Sie: „Die Idee: Die Betriebe produzieren unabhängig vom Markt hochwertige Bio-Lebensmittel. Die Solawi-Mitglieder bezahlen die Produktion und erhalten dafür Anteile an der Ernte zu einem fairen Preis.“ Die neue Saison bei der SoLaWi Landwandel hat im April 2023 begonnen.

Und zu guter Letzt: Der Ernährungsrat

Seit Ende 2022 gibt es in Braunschweig einen Ernährungsrat – wie schon in etlichen anderen Städten auch. Bürger, Organisationen, Institutionen und Betriebe und setzen sich dabei für eine sozial gerechte und klimafreundliche Erzeugung, Verteilung und Zubereitung von Lebensmitteln ein – nachhaltig und regional. Es geht um eine Ernährungswende. Mehr Informationen finden Sie hier.

Hinweis: Dieser Text ist 2022 erstmals erschienen und wird seitdem regelmäßig aktualisiert.

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