Corona in Niedersachsen

Ministerpräsident Weil frustriert von niedersächsischer Impfquote

Stephan Weil hofft auf mehr Sicherheit in der Schule durch Impfungen (Archivbild).

Stephan Weil hofft auf mehr Sicherheit in der Schule durch Impfungen (Archivbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Hannover.  Die Corona-Impfquote in Niedersachsen liegt knapp unter 70 Prozent. Stephan Weil (SPD) hofft auf einen Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hadert angesichts der bevorstehenden feuchten und kalten Monate mit den Impfzahlen im Land. „Ich finde es wirklich frustrierend, dass wir bei einer Impfquote von knapp unter 70 Prozent herumdümpeln“, sagte der Regierungschef der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Man könne viel weiter sein, wenn mehr Menschen den einfachsten Weg aus der Pandemie mitgehen würden, indem sie sich impfen ließen.

Maskenpflicht an Schulen: Situation wird beobachtet

Zur Steigerung der Quote hofft der SPD-Politiker, in absehbarer Zeit über einen zuverlässigen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren zu verfügen. „Das wäre noch einmal eine große Gruppe und würde vor allem viel Sicherheit in die Schulen bringen“, sagte Weil.

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Zur Maskenpflicht an Schulen kündigte er an, nach den Herbstferien die weitere Entwicklung der Infektionszahlen insbesondere in den jüngeren Jahrgängen genau zu beobachten. „Sobald es vertretbar erscheint, soll die Maskenpflicht an den Grundschulen insgesamt wegfallen.“ In Schleswig-Holstein müssen Kinder und Jugendliche von November an in der Schule keine Maske mehr am Platz tragen.

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