Kirchen können zum stillen Gebet wieder geöffnet werden

Braunschweig.  Gottesdienste, Andachten und Gebetstreffen sind wegen der Corona-Beschränkungen weiterhin verboten. Braunschweiger Dom öffnet ab Gründonnerstag.

Mitte März durften Kirchen unter Wahrung strenger Vorgaben noch öffnen, dann war erst einmal Schluss – doch jetzt ist die Öffnung wieder erlaubt: für einzelne Besucher, mit großem Abstand. Dompredigerin Cornelia Götz freut sich über diese Entscheidung.

Mitte März durften Kirchen unter Wahrung strenger Vorgaben noch öffnen, dann war erst einmal Schluss – doch jetzt ist die Öffnung wieder erlaubt: für einzelne Besucher, mit großem Abstand. Dompredigerin Cornelia Götz freut sich über diese Entscheidung.

Foto: Norbert Jonscher / Archiv

Der Krisenstab des Landes Niedersachsen hat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen am Dienstag mitgeteilt, dass Kirchen nicht gänzlich geschlossen bleiben müssen. Einzelnen Gläubigen könne das stille Gebet in einer Kirchen ermöglicht werden, wenn die vorgegebenen Abstandsregeln eingehalten werden. Zu Einsätzen der Ordnungsbehörden in Kirchen werde es nicht kommen. Wie die Konföderation betont, sind Gottesdienste, Andachten und Gebetstreffen in Kirchen nach der Verordnung des Landes Niedersachsen weiterhin verboten.

Der Vorsitzende des Rates der Konföderation, Landesbischof Ralf Meister, sagt: „Ich bin froh, dass es nun eine Regelung für die Öffnung der Kirchen zum stillen Gebet gibt. Die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden haben jetzt die Sicherheit, dass sie unter Einhaltung der geltenden Regelungen zum Schutz vor dem Corona-Virus die Kirchen öffnen können. Es bleibt der Schmerz, dass wir an Gründonnerstag, Karfreitag und an Ostern nicht in unseren Kirchen Gottesdienste feiern können. Dazu gibt es leider keine Alternativen, wenn wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen wollen. Umso dankbarer bin ich den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kirchengemeinden und Einrichtungen: Mit großem persönlichen Einsatz arbeiten sie dafür, dass auch in diesem Jahr die Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu auf digitalen und analogen Wegen die Menschen in unseren Kirchengemeinden erreicht.“

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Die Braunschweigische Landeskirche empfiehlt ihren Gemeinden, dass der Zugang in die Kirche nur unter Aufsicht geschehen soll. Die Abstandsregelung müsse sowohl in der Kirche als auch draußen bei den Wartenden eingehalten werden.

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Braunschweigs Dompredigerin Cornelia Götz teilte bereits mit, dass der Dom ab Gründonnerstag unter Aufsicht wieder täglich von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr für das stille Gebet geöffnet ist, an Ostersonntag und Ostermontag durchgehend von 10 bis 17 Uhr.

Trotz der schwierigen Situation lassen sich die Kirchen über Ostern einiges einfallen. Es gibt viele Online-Gottesdienste und Anregungen.

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