Braunschweig. Cataldo Principale und sein Team wollen das Restaurant wieder auf Erfolgskurs bringen. Corona hat alles ausgebremst – jetzt soll es richtig losgehen.

„Normalerweise würden wir jetzt Fasching feiern“, sagt Gastronom Cataldo Principale und schaut durch die relativ leeren Räume in seiner „Rheinischen Republik“. Gut 300 Gäste könnten hier am Wochenende mit Polonaisen durch den Saal ziehen. Könnten. Theoretisch.

Cataldo Principale ist schon lange im Geschäft, ein Unternehmer, der mit dem Wirtshaus am Kohlmarkt und der Bar District seit vielen Jahren gut am Markt ist. Sein drittes „Baby“, die Rheinische Republik hat er erst im Oktober 2020 übernommen, also kurz vor Corona.

Mitarbeiter wechseln zwischen den drei Locations

„Wir konnten noch keine Fan-Gemeinde aufbauen“, sagt Principale, „wir müssen jetzt auf Neustart gehen.“ Seinen 38 Mitarbeitern hat er das Kurzarbeitergeld aufgestockt, sicher auch ein Grund, warum noch alle an Bord sind.

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„Das hat was mit Wirtschaft zu tun“, sagt er und erklärt, dass er in den vergangenen Jahren als Unternehmer immer Rücklagen gebildet hat, um in einer Notlage, wie zum Beispiel jetzt, auch finanziell nicht unter Druck zu geraten. „Zum Glück können wir Synergieeffekte zwischen den drei Locations nutzen und so auch unsere Mitarbeiter flexibel einsetzen“, fügt der studierte Betriebswirt an.

Cataldo Principale: Die Innenstadtlage ist super

Den Zwangs-Stillstand hat er für Renovierungsarbeiten genutzt: bessere Beleuchtung, andere Tische, frische Lackierungen. Er will die Rheinische Republik nach mehreren Betreiberwechseln wieder auf Erfolgskurs bringen. Denn da gehört sie nach seiner Meinung unbedingt hin.

„Die Innenstadtlage ist super, unsere Terrasse bietet Platz für 120 Gäste, besser geht es doch gar nicht“, freut er sich auf eine rosige Zukunft. „Mein Rezept für ein gutes Restaurant heißt: Ich behandle meine Gäste so, wie ich behandelt werden möchte. Das fängt bei der Speisekarte an, geht über Sauberkeit bis zum Service.“

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