Wolfenbüttel/Berlin. Von der Kuppel des Reichstagsgebäudes bis zum Checkpoint Charlie: THG-Schüler und Austauschpartner aus Südafrika entdeckten Berlin.

Im Rahmen eines Schüleraustausches waren kürzlich elf südafrikanische Gäste der Victoria-Park-High-School in Port Elizabeth (Südafrika) zu Gast am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG). Sie nutzten die dortigen Sommerferien, um hier während der Weihnachtsferien Wolfenbüttel und deutsche Kultur, Natur und Städte zu erleben und ihre Austauschpartner zu besuchen, die sie bereits aus dem Besuch der THGler in der südafrikanischen Heimat in den Osterferien 2023 kannten. Dies berichtet das Wolfenbütteler Gymnasium in einer Mitteilung.

Nach ein paar erholsamen Tagen zu Beginn des neuen Jahres, welche die Gäste individuell mit ihren Gastfamilien zubrachten, stand für die Südafrikaner und deren deutsche Gastgeber Anfang Januar als ein Highlight ein zweitägiger Trip nach Berlin auf dem Plan. Nach einer dreistündigen Anreise mit einem kurzen Zwischenstopp in Magdeburg suchten die Jugendlichen erst einmal ihre Zimmer im Hostel auf, das günstigerweise in fußläufiger Entfernung zum Hauptbahnhof lag, um direkt danach mit der Stadtbesichtigung zu beginnen.

Auch das Brandenburger Tor durfte auf der Besichtigungstour durch Berlin nicht fehlen.
Auch das Brandenburger Tor durfte auf der Besichtigungstour durch Berlin nicht fehlen. © FMN | THG

Für den ersten Tag des Ausflugs waren unter anderem das Brandenburger Tor, der Fernsehturm und auch die Weltzeituhr am Alexanderplatz geplant. Zu Fuß waren all diese Orte gut zu erreichen, wobei die Austauschschüler viel lieber die schnellere und wärmere U-Bahn bevorzugten. Trotz frostiger minus 8 Grad führte sie ihre Tour am Reichstagsgebäude, dem Berliner Dom, der Museumsinsel und an der Humboldt-Universität vorbei. In der Nähe des Nicolai-Viertels war sogar noch einer der zahlreichen Berliner Weihnachtsmärkte geöffnet, der in der mittlerweile eingebrochenen Dunkelheit für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte, wie das THG schreibt.

Innehalten, staunen – und shoppen!

Nach diversen Besuchen in den zahlreichen Touristen-Shops und einem äußerst gelungenen ersten Tag machten sich die Schüler und Schülerinnen auf den Weg zurück in das Hostel, wo dann der Abend mit ein paar Geschichten und weiterer gemeinsamer Zeit zugebracht wurde.

Der zweite und somit letzte Tag in Berlin startete mit einem frühen Frühstück im Hostel und einem anschließenden Spaziergang zum Reichstagsgebäude, wo für die Gruppe ein Besuch der Kuppel des Bundestags organisiert worden war. Oben in der gläsernen Kuppel angekommen, konnten sich alle (bei bestem Sonnenschein und exzellenten Sichtverhältnissen, aber immer noch sehr kalten minus 8 Grad) einen guten Überblick über die Großstadt verschaffen.

Danach ging die Sightseeing-Tour des zweiten Tages weiter. Besonders beeindruckt waren die Südafrikaner der THG-Mitteilung zufolge von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm und ihrer friedlichen und besinnlichen Atmosphäre sowie dem Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Von da aus war es nicht weit zum Potsdamer Platz, wo auch Mauerreste besichtigt werden konnten, und zur nahen „Mall of Berlin“, in der zu Mittag gegessen und auch die Shoppingmöglichkeiten ausgiebig genutzt wurden.

Insolvent, aber eindrucksvoll: das KaDeWe

Im Anschluss an den Besuch des Ku’damms einschließlich einer Stippvisite im immer noch eindrucksvollen KaDeWe ging es mit dem Bus weiter zum Checkpoint Charlie, dem bekanntesten Grenzübergang zwischen dem damaligen West- und Ost-Berlin. Weitere eineinhalb Stunden verbrachten die Schüler und Schülerinnen im angrenzenden Mauermuseum, in dem die Geschichte der Teilung Berlins eindrucksvoll und anschaulich gezeigt wurde. Damit war das gemeinsame Programm zu Ende und es ging per U-Bahn zurück zum Hostel, um das dort deponierte Gepäck abzuholen.

Nach der dreistündigen Fahrt (mit pünktlichen Zügen!) nach Braunschweig wurden die Jugendlichen am Bahnhof bereits von ihren Eltern erwartet.

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