VW beteiligt sich an Software-Firma

Mithilfe der Chemnitzer soll das autonome Fahren gestärkt werden.

Die Studie Sedric zeigt, wie sich der Volkswagen-Konzern die Zukunft der Mobilität vorstellt.

Die Studie Sedric zeigt, wie sich der Volkswagen-Konzern die Zukunft der Mobilität vorstellt.

Foto: Volkswagen / Archiv

Wolfsburg. VW will seine Kompetenz beim autonomen Fahren weiter stärken und beteiligt sich dafür an dem Technologie-Unternehmen „FDTech“ aus Chemnitz. Das teilte der Autobauer am Mittwoch mit; der Konzern habe eine Minderheitsbeteiligung erworben. Das Unternehmen mit rund 30 Experten entwickelt demnach Software und Systeme für automatisiertes Fahren. Bei der Entwicklung von Algorithmen dafür habe „FDTech“ den Fokus auf der Machbarkeit in der Serienproduktion.

Den Kaufpreis wollten die Wolfsburger nicht verraten. „Wir sind ein junges und dynamisches Unternehmen, ausgerüstet mit über 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren“, sagte „FDTech“-Geschäftsführer Karsten Schulze. „Unsere Mission ist es, automatisierte und vernetzte Mobilität jedermann zugänglich zu machen.“

Die Wolfsburger holen sich für das autonome Fahren nicht zum ersten Mal Unterstützung von außen. Im Januar hatte der VW-Konzern eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Aurora bekannt gegeben. Auch mit dem US-Chip-Entwickler Nvidia sowie mit Intel arbeiten die Wolfsburger bei dem Zukunftsthema zusammen.

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