Nationalteam? Ginczek: „Der Weg ist nicht weit“

Wolfsburg.  VfL-Stürmer Daniel Ginczek schielt mit einem Auge noch auf die deutsche Nationalmannschaft. Doch zuletzt bekam Wout Weghorst den Vorzug.

Sieht durchaus Chancen auf eine Berufung in die A-Nationalmannschaft: VfL-Stürmer Daniel Ginczek.

Sieht durchaus Chancen auf eine Berufung in die A-Nationalmannschaft: VfL-Stürmer Daniel Ginczek.

Foto: Darius Simka / regios24

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich (0:0) und Peru (2:1) hat sich Daniel Ginczek gar nicht angeschaut. Stattdessen stand am freien Wochenende Familienzeit auf dem Programm. Doch mit einem Auge schielt der Stürmer des VfL Wolfsburg schon noch aufs DFB-Team. Mit einer starken Saison bei den Grün-Weißen könnte er sich empfehlen.

Bislang hat Ginczek kein Spiel für die A-Nationalmannschaft gemacht. Doch bis zur U21 durchlief der heute 27-Jährige fast alle Nachwuchsteams des DFB. In den Jahren danach verhinderten oft auch langwierige Verletzungen eine Berufung ins Team von Bundestrainer Joachim Löw. Inzwischen ist Ginczek wieder topfit und beschwerdefrei – und er bringt mindestens ein gutes Argument mit: Er gehört zu der in Deutschland aussterbenden Spezies der Mittelstürmer.

Der VfL-Profi sagt selbst: „Nach dem Rücktritt von Mario Gomez ist so ein Spielertyp nicht mehr dabei. Ich glaube, dass jeder, der in Frage kommt, jetzt Gas gibt.“ Bei Stürmern wie ihm ist auch klar, mit welcher Währung sie zahlen: mit Toren. Und da kann Ginczek in dieser Saison schon zwei in drei Partien nachweisen. „Ich muss natürlich Konstanz zeigen. Dann ist der Weg nicht so weit“, ist er überzeugt.

Allerdings: Um Werbung für sich zu machen, müsste Ginczek beim VfL auch spielen, am besten von Beginn an. Doch zuletzt bekam zweimal Sturmkonkurrent Wout Weghorst den Vorzug.

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