Hannover. Bei dem Verkehrsunfall ist eine 24-Jährige gestorben. Ein 21-Jähriger muss sich in Hannover wegen Totschlags verantworten. Polizei-Überblick.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Bispingen im Landkreis Heidekreis ist eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Die 24-Jährige starb drei Tage nach dem Unfall in einer Hamburger Klinik, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Frau war am vergangenen Dienstag, am 16. April, Beifahrerin als ein 29-jähriger Autofahrer nach den Erkenntnissen der Ermittler am Steuer eingeschlafen und dadurch mit seinem Wagen nach rechts von der Straße abgekommen war. Das Auto war in das Heck eines Lasters geprallt, der gerade auf die Autobahn auffahren wollte. Durch die Wucht des Aufpralls schob sich das Auto unter den Lkw. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen.

21-Jähriger muss sich in Hannover wegen Totschlags verantworten

Nach dem tödlichen Messerangriff auf seine Ex-Freundin muss sich ein 21-Jähriger wegen Totschlags vor dem Landgericht Hannover verantworten. Der Prozess startet am 2. Mai, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Die ebenfalls 21-Jährige war Anfang November in Hannover getötet worden. Laut Staatsanwaltschaft hatte es einen Streit gegeben, daher sei kein Mordmerkmal erfüllt.

Demnach sei der Angeklagte am 7. November 2023 zur Wohnung seiner Ex-Freundin gekommen, um die Beziehung zu retten. Die junge Frau sei davon ausgegangen, dass er persönliche Sachen abholen wolle. Er habe ihr auch einen Ring schenken wollen, sie habe ihn aus der Wohnung gewiesen. Dann habe er mit einem Messer mehrfach auf die 21-Jährige eingestochen.

Die Hannoveranerin hatte es am Tatabend noch geschafft, aus ihrer Wohnung im Stadtteil Vahrenwald auf die Straße zu flüchten. Auf dem Fußweg brach sie blutüberströmt zusammen. Passanten versuchten, ihr zu helfen. Trotz aller Bemühungen starb sie noch vor Ort an den Stichverletzungen.

Die Polizei stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Polizisten fanden den ebenfalls durch Messerstiche schwer verletzten Mann in dem Mehrfamilienhaus. Laut Staatsanwaltschaft hatte er sich die Verletzungen selbst zugefügt. Der 21-Jährige wurde noch in der Nacht operiert und kam in Untersuchungshaft.

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96-Jährige stirbt nach Sturz in Stadtbahn in Hannover

Eine 96-Jährige ist vier Tage nach dem Sturz in einer Stadtbahn in Hannover gestorben. Sie erlag am Sonntag im Krankenhaus ihren Verletzungen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Seniorin war Mitte April beim Anfahren der Bahn aus bislang ungeklärter Ursache gestürzt und hatte sich dabei Kopfverletzungen zugezogen. Die Polizei hat gegen den 37 Jahre alten Stadtbahnfahrer Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet und sucht nun nach Zeugen.

Mann belästigt Frau in Regionalbahn

Am Montagabend ist es in einer Enno-Regionalbahn von Wolfsburg nach Hannover zu einer sexuellen Belästigung einer derzeit unbekannten Frau gekommen, teil die Polizei mit.

Ein 27-Jähriger bedrängte die Frau körperlich und drückte sie dabei gegen eine Scheibe. Beim Halt im Bahnhof Dollbergen verließ die Frau den Zug. Couragierten Mitreisenden stoppten die Verfolgung des 27-Jährigen und verhinderten sein Aussteigen. Dieser wiederum belästigte auf der Weiterreise nach Hannover eine weitere Frau in demselben Zug.

Wieder schritten Zeugen ein und informierten die Bundespolizei in Hannover. Beamte warteten bereits auf dem Bahnstieg auf die Ankunft des Zuges und stellten den Mann und alle beteiligten Personen fest. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete der 27-jährige Widerstand und versuchte sich erfolglos aus den Griffen der Beamten zu befreien. Daher mussten sie ihn fesseln und zur Wache bringen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen sexueller Belästigung in zwei Fällen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die belästigte Frau, welche den Zug in Dollbergen verlassen hatte, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer (0511) 30365-0 zu melden.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover rät allen Reisenden:

Falls Sie Opfer einer sexuellen Belästigung in der Öffentlichkeit werden, machen Sie dem Täter deutlich, dass Sie das nicht wollen. Sprechen Sie das Fehlverhalten klar und deutlich an, sodass es auch umstehende Personen wahrnehmen und helfen können. Signalisieren Sie, dass es klare Grenzen gibt. Und zudringliches Verhalten nicht toleriert wird.

Wenden Sie sich im Zug an das Zugpersonal und suchen Sie sich im Bedarfsfall Unterstützung und Hilfe von umstehenden Personen.

Rufen Sie die Bundespolizei unter (0800) 6 888 000 an oder wählen den polizeilichen Notruf unter 110.

Werden Sie Zeuge einer sexuellen Belästigung, schauen Sie nicht weg. Zeigen Sie Zivilcourage, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Sprechen Sie den Täter klar an und machen ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam. Oft lässt der Täter von seinem Opfer ab. Jede Hilfeleistung ist wichtig! Auch hier rät die Bundespolizei umgehend das Zugpersonal und die Polizei zu informieren.

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Wenden Sie sich an die Bundes- oder Landespolizei und zeigen Sie die erfolgte sexuelle Belästigung an. Züge und Hauptbahnhöfe sind oft mit Überwachungskameras ausgestattet. Die Täter können durch eine anschließende Videoauswertung der Aufzeichnungen auch im Nachgang oft noch ermittelt werden und entsprechende strafrechtliche Maßnahmen eingeleitet werden

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