Polizei Niedersachsen

Zwei Tote in Haus in Fischerhude: langer Streit wohl das Tatmotiv

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Nach ersten Ermittlungsergebnissen soll ein Streit wohl Ursache für den Mord in Fischerhude gewesen sein.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen soll ein Streit wohl Ursache für den Mord in Fischerhude gewesen sein.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Fischerhude.  Im Landkreis Cuxhaven starb ein 17-jähriger Motorradfahrer. Er kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Polizei-Überblick.

Nach dem gewaltsamen Tod zweier Menschen in einem Haus in Fischerhude (Kreis Verden) hat die zuständige Mordkommission mehrere Wohnobjekte durchsucht. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Weiter hieß es: „Nach den bisherigen Erkenntnissen ist der Hintergrund der Tat in länger andauernden persönlichen Streitigkeiten untereinander zu sehen.“ Näheres dazu werde ermittelt.

Durchsucht wurden unter anderem das Haus, in dem die Tat geschah, aber auch Wohnobjekte, die in Verbindung mit dem 64-jährigen Tatverdächtigen stünden. Der unter Mordverdacht in Untersuchungshaft sitzende Mann äußerte sich laut Polizei bislang nicht zu den Vorwürfen. Er wird verdächtigt, am Dienstagabend in Fischerhude einen 56-jährigen Mann und eine 73-jährige Frau getötet sowie eine 53-jährige Frau schwer verletzt zu haben. Der Mann hatte sich am Mittwoch keine 24 Stunden nach der Tat selbst der Polizei gestellt.

17-jähriger Motorradfahrer prallt bei Cuxhaven gegen Baum und stirbt

Ein 17-Jähriger ist in Loxstedt im Landkreis Cuxhaven mit seinem Motorrad gegen einen Baum geprallt und gestorben. Am späten Mittwochabend kam er mit seiner Maschine von der Straße ab, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er stieß mit seinem Motorrad gegen den Baum und ein Verkehrszeichen. Zunächst wurde der 17-Jährige von Ersthelfern versorgt, starb aber noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Mann stiehlt Goldketten aus Juweliergeschäft

Ein unbekannter Mann hat mehr als 15 Goldketten im Wert von mehreren tausend Euro aus einem Juweliergeschäft in Bremen gestohlen. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Mann habe das Schmuckgeschäft am Mittwochnachmittag betreten und sich mehrere goldene Halsketten und Colliers aus der Auslage zeigen lassen. In einem unbemerkten Moment habe er plötzlich ein Tablett mit etwa 15 bis 20 Halsketten an sich genommen und sei aus dem Geschäft gelaufen.

Dabei habe er einzelne Ketten und das Tablett verloren. Der Schmuck wurde in der Nähe des Juweliers von der Polizei gefunden. Die Polizei warnt davor, den Schmuck zu kaufen. Ein möglicher Käufer mache sich wegen Hehlerei selbst strafbar.

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Handwerker löten – Einfamilienhaus brennt

Wahrscheinlich wegen Handwerksarbeiten ist ein Einfamilienhaus in Sehnde in der Region Hannover in Brand geraten – und schließlich von der Feuerwehr abgerissen worden. Eine vierköpfige Familie, die sich ebenso wie die 23 und 29 Jahre alten Handwerker in Sicherheit bringen konnte, hat kurz nach Weihnachten ihr Obdach verloren.

Ersten Erkenntnissen nach sei das Feuer am Dienstag bei Lötarbeiten an den Heizungsrohren im Dachgeschoss entstanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dabei sei die Dämmung in Brand geraten. Zunächst brannte der Dachstuhl, kurz darauf das ganze Haus. Das Feuer breitete sich über Holzdecken und Holzträger rasant aus, wie es hieß. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften aktiv.

Für die Löscharbeiten und zum Schutz der Nachbarhäuser habe das Haus schließlich abgerissen werden müssen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Es entstand ein Schaden von rund 500.000 Euro.

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