Polizeisammler

Mann in Buxtehude von LKW angefahren und schwer verletzt

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Ein 85-jähriger Mann ist bei einem Verkehrsunfall in Buxtehude schwer verletzt worden.

Ein 85-jähriger Mann ist bei einem Verkehrsunfall in Buxtehude schwer verletzt worden.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Buxtehude.  In Lüneburg ist die hochschwangere 36-Jährige an Stichverletzungen gestorben, so eine Obduktion. Der Polizei-Überblick in Niedersachsen.

Ein 85 Jahre alter Mann ist am Montagnachmittag beim Überqueren der Bundesstraße 73 in Buxtehude von einem LKW erfasst und dabei schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben übersah der Senior offenbar den Lastwagen, der aus Richtung Hamburg in Richtung Stade unterwegs war. Der 28 Jahre alte Fahrer leitete zwar noch eine Vollbremsung ein, fuhr aber den Fußgänger trotzdem an. Der 85-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen werden. Auf der B73 kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Pannenfahrzeug fährt gegen Baum – Fahrer schwer verletzt

Ein Pannenfahrzeug des Automobilclubs ADAC ist am Montagmittag in Garbsen gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer musste von Rettungskräften aus der Fahrerkabine befreit und ins Krankenhaus gebracht werden, wie ein Polizeisprecher in Hannover sagte. Die Ursache war zunächst unklar. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten am Nachmittag an.

Brandursache bei Wohnungsbrand in Garbsen noch unklar

Die Brandursache für das Feuer in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Garbsen bei Hannover ist noch nicht geklärt. Es werde ermittelt, ob es am Krankenbett des gestorbenen 71 Jahre alten Bewohners einen technischen Defekt gegeben habe, teilte die Polizei am Montag mit. Weiterhin fanden die Ermittler am Krankenbett Zigarettenreste und ermitteln nun, ob das Feuer durch eine glimmende Zigarette entfacht worden sein könnte.

Die gleichaltrige Ehefrau des Gestorbenen erlitt lebensgefährliche Verletzungen und befindet sich noch in Lebensgefahr, wie es weiter hieß. Das Haus wurde am Freitag durch das Feuer stark beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar, der Schaden wird auf circa 800.000 Euro beziffert.

Teilsperrung der A7 bei Göttingen nach Unfall mit Wildschweinen

Nach einem Unfall mit Wildschweinen auf der A7 bei Göttingen hat die Polizei am Montagmorgen die Autobahn in Richtung Süden gesperrt. Wie die Beamten mitteilten, waren die Tiere zwischen den Anschlussstellen Göttingen-Nord und Göttingen auf die Fahrbahn gelaufen. Ein Lastwagen habe ausweichen müssen und dabei ein Auto berührt, das anschließend von der Straße abgekommen sei.

Der 53-jährige Fahrer des Wagens wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Lastwagen landete in der mittleren Leitplanke. Durch die Wucht der Kollision schleuderten Beton und Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn und beschädigten auch dort ein Auto. Der Fahrer blieb aber – wie der LKW-Fahrer auch – unverletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 43.000 Euro.

Obduktion: Schwangere Frau an Stichverletzungen gestorben

Stichverletzungen sollen für den Tod der hochschwangeren Frau in Lüneburg todesursächlich gewesen sein. Dies habe die Obduktion am Wochenende ergeben, sagte Staatsanwalt Jan Christoph Hillmer am Montag. Das schriftliche Ergebnis liege allerdings noch nicht vor. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat am Freitag dauerten noch an.

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Gegen den 37 Jahre alten Lebensgefährten war Haftbefehl wegen Totschlags in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch erlassen worden. Der Mann aus Tunesien steht im Verdacht, seine Frau in einem Mehrfamilienhaus in Lüneburg erstochen zu haben. Zu den Hintergründen der Tat nennen die Behörden weiter keine Einzelheiten. Ersten Angaben zufolge gingen die Ermittler von einem Beziehungsdelikt aus. Laut Polizei hatte der Lebensgefährte zunächst angegeben, selbst die 36-Jährige am Freitag leblos in der Wohnung entdeckt zu haben. Er verständigte die Nachbarn, die die Polizei alarmierten. Die Frau, ebenfalls aus Tunesien, erlitt die Stichverletzungen den Ermittlungen zufolge in den Morgenstunden in der Wohnung. Das mögliche Tatwerkzeug, ein Messer, wurde in der Wohnung sichergestellt.

Urteil wegen Mordes an junger Stewardess rechtskräftig

Die Verurteilung eines heute 36-Jährigen wegen Mordes an einer jungen Stewardess in Hannover ist rechtskräftig. Die Revision des Angeklagten wurde verworfen, wie der Bundesgerichtshof am Montag in Karlsruhe mitteilte. Es gebe keine Rechtsfehler. Das Landgericht Hannover hatte den Mann aus Dessau im Februar 2021 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Er hatte die 23-Jährige im Januar 2020 nach jahrelangem Stalking in ihrer Wohnung mit einem Klappmesser erstochen. Wie in dem Urteil des Landgerichts festgestellt wurde, hatte sich der Angeklagte 2017 in die Frau verliebt. Ihre Zurückweisung empfand er als Kränkung und begann heimlich, sie selbst und ihr soziales Umfeld intensiv zu überwachen, unter anderem mit GPS-Trackern. Vor dem Mord brach er in die Wohnung der 23-Jährigen ein und versteckte sich stundenlang dort.

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