Sagen Sie es uns ins Gesicht!

Braunschweig  Beim Leserforum am 14. Juni geht es um den Ombudsrat: Joachim Hempel wird nach drei Jahren als Anwalt der Leser verabschiedet.

Joachim Hempel (2. von links) gehört seit 2015 dem Ombudsrat an und bearbeitet gemeinsam mit David Mache (2. von rechts) die Beschwerden von Lesern.

Foto: Helge Landmann/regios24

Joachim Hempel (2. von links) gehört seit 2015 dem Ombudsrat an und bearbeitet gemeinsam mit David Mache (2. von rechts) die Beschwerden von Lesern.

Eine Tageszeitung, die sich von den Bedürfnissen ihrer Leserinnen und Leser entfernt hat, besteht nur noch zum Selbstzweck. Deshalb sind wir froh, dass wir Partnerinnen und Partner haben, die sich so intensiv mit uns als Redaktion und mit unseren Inhalten auseinandersetzen. Vor allem der Ombudsrat nimmt eine wichtige Schnittstelle zwischen Lesern und Redaktion ein. Er vermittelt, wenn es zu vermitteln gilt, und mahnt, wenn es notwendig ist.

Seit Dezember 2015 unterstützt uns Joachim Hempel, ehemaliger Braunschweiger Domprediger, in dieser Rolle. Gemeinsam mit David Mache, Stellvertreter des Chefredakteurs, behandelte er Themen wie: Wann ist eine bildliche Darstellung zu brutal? Wann darf die Nationalität von Straftätern genannt werden?

Weil Joachim Hempel ab dem Sommer in einer neuen Funktion fernab von Braunschweig tätig sein wird, scheidet er als Ombudsrat aus. Um ihm einen gebührenden Abschied zu bereiten, möchten wir ihn mit der Veranstaltung „Unser Ombudsrat – sagen Sie es uns ins Gesicht“ verabschieden. Als Ehrengast wird Ernst Elitz, Ombudsmann der Bild-Zeitung, teilnehmen und über die Bedeutung eines Ombudsrats für Zeitungen sprechen.

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