Der skandalöse Tod in Zelle 144

Leipzig  Der Suizid des Terrorverdächtigen Syrers Dschaber al-Bakr wirft ein schlechtes Licht auf die sächsische Justiz.

Ein Bediensteter öffnet in der Justizvollzugsanstalt Leipzig eine Zellentür.

Ein Bediensteter öffnet in der Justizvollzugsanstalt Leipzig eine Zellentür.

Foto: Sebastian Willnow/dpa

Um 19.45 Uhr macht eine junge Mitarbeiterin der Justizvollzugsanstalt Leipzig einen Kontrollgang durch ihren Trakt. An der Tür der Zelle mit der Nummer 144 zuckt sie zusammen: Der syrische Häftling hat sich mit seinem T-Shirt an einem Gitter aufgehängt. Dschaber al-Bakr ist tot. Der Selbstmord des 22-Jährigen, der im dringenden Verdacht steht, einen Sprengstoffanschlag auf einen Berliner Flughafen geplant zu haben, ist ein Fiasko für...

Neu hier?

Um alle Berichte und Hintergrundinformationen ohne Begrenzung lesen zu können, wählen Sie einfach eines unserer Angebote aus.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (82)