Braunschweig. Die Täter schlugen in Braunschweig Mascherode zu und fliehen in Richtung Wolfenbüttel mit Tempo 250 und mehr.

Die Serie der Geldautomatensprengungen setzt sich dieses Mal in Braunschweig fort. Die unbekannten Täter haben sich ein Geldautomatenhäuschen nahe eines Edeka-Marktes in Mascherode vorgenommen. Gegen 2:30 Uhr waren am Dienstagmorgen am Mascheroder Holz ein lauter Knall und Schreie zu hören. Mehrere Anrufe von Bewohnern gingen bei der Polizei ein.

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Auch die Beschreibung des Fahrzeugs der Täter lag der Polizei vor. Schnell wurde in der Nacht die Fahndung eingeleitet – vorerst mit Erfolg. Auf der A36 entdeckten Beamte die Verdächtigen und nahmen zwischen Wolfenbüttel-Süd und Flöthe die Verfolgung auf. Weil der Wagen mit mehr als 250 Stundenkilometern unterwegs war, konnten die Polizisten jedoch nicht aufschließen und verloren die Täter aus den Augen.

Geldautomat in Mascherode gesprengt

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Neben der Südwache der Berufsfeuerwehr Braunschweig war auch die Ortswehr Mascherode im Einsatz. Denselben Geldautomaten in Mascherode hatte es bereits 2019 getroffen. Damals hatten die Täter den Automaten mit explosivem Gas gefüllt und angezündet. Die Täter entkamen unerkannt.

Lesen Sie weiteres zur Sprengserie:

Die nicht abreißende Serie an Geldautomatensprengungen hat die Braunschweigische Landessparkasse bereits dazu veranlasst, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Wie berichtet, werden Geldautomaten an bestimmten Orten vorsorglich vom Netz genommen. Auch die Öffnungszeiten werden angepasst. Betroffen sind unter anderem Standorte in Braunschweig, Helmstedt, Wolfenbüttel, Bad Harzburg und Salzgitter

Dieser Text wird aktualisiert.