Versammlung in Braunschweig

Wegen Durchsuchungen: 120 Menschen protestieren in Braunschweig

Im Februar durchsuchte die Polizei mehrere Häuser in Braunschweig. Auch in der Frankfurter Straße beim linken Kulturzentrum „Nexus“ war die Polizei im Einsatz. Am Mittwochmorgen soll es erneut eine Durchsuchung gegeben haben. (Archivbild)

Im Februar durchsuchte die Polizei mehrere Häuser in Braunschweig. Auch in der Frankfurter Straße beim linken Kulturzentrum „Nexus“ war die Polizei im Einsatz. Am Mittwochmorgen soll es erneut eine Durchsuchung gegeben haben. (Archivbild)

Foto: Cornelia Steiner

Braunschweig.  Anlass der linken Spontanversammlung in Braunschweigs Innenstadt war ein Polizei-Einsatz am Mittwochmorgen.

Etwa 120 Menschen sind am Mittwochabend während einer Spontanversammlung durch Braunschweigs Innenstadt gezogen. Hintergrund des Aufzugs war wohl ein Polizei-Einsatz am Wagenplatz Hosza am Mittwochmorgen.

Das Bündnis gegen Rechts sprach in der Ankündigung der Spontanversammlung von einer „Repressionskette“ gegen antifaschistisch positionierte Schutzräume in Braunschweig. Bereits im Februar hatten Polizei und Staatsschutz zwölf Wohnungen und das Kulturzentrum „Nexus“ durchsucht. Dieses gilt als Treffpunkt der linken Szene in Braunschweig.

Braunschweig: Spontanversammlung verläuft ohne Zwischenfälle

Die nicht angemeldete Versammlung am Mittwoch startete gegen 17.30 Uhr auf dem Kohlmarkt, wie Polizeisprecher Dirk Oppermann auf Nachfrage mitteilte. Da ein Kooperationsgespräch zunächst ausblieb, stoppte die Polizei den Lauf. Wenig später klärte sich der angestrebte Weg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und sie setzten ihren Lauf durch die Fußgängerzone fort – mit Sprechchören unter anderem gegen die Polizei.

Zu Zwischenfällen oder Straftaten sei es nicht gekommen, berichtet die Polizei. Die Spontandemonstration endete gegen 18.50 Uhr erneut auf dem Kohlmarkt.

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