Braunschweig stockt Härtefallfonds auf: eine Million Euro mehr

Braunschweig.  Damit stehen vier Millionen Euro für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Kulturschaffende zur Verfügung. 200 Anträge sind schon bewilligt.

Die Nachfrage nach Hilfe aus dem städtischen Härtefallfonds ist groß.

Die Nachfrage nach Hilfe aus dem städtischen Härtefallfonds ist groß.

Foto: Santje09 / Getty Images/iStockphoto

Die Stadt Braunschweig stellt für den im April eingerichteten Härtefallfonds zusätzlich eine Million Euro bereit. Das hat der Verwaltungsausschuss am Dienstag beschlossen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Insgesamt hat der städtische Hilfsfonds damit ein Volumen von vier Millionen Euro.

Die nun zusätzlich beschlossenen Mittel seien für die Wirtschaft bestimmt – also für Unternehmen, Selbstständige, Soloselbstständige, Freiberufler und weitere Einrichtungen. Damit umfasst der Fonds nun insgesamt drei Millionen Euro für die Wirtschaft und weiterhin eine Million Euro für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen.

Bis Dienstag sind bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH mehr als 360 Anträge eingegangen. Die darin beantragten Fördermittel belaufen sich auf etwas mehr als 1,7 Millionen Euro. „Rund 200 Anträge hat die Stadt bereits bewilligt und damit Soforthilfen in Höhe von mehr als einer Million Euro auf den Weg gebracht, die zum Teil bereits ausgezahlt sind“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Branchenschwerpunkte bilden das Gastronomie und Hotellerie, die Veranstaltungsbranche und der Handel. „Der städtische Zuschuss unterstützt viele Braunschweiger Gewerbetreibende dabei, ihre Liquidität und damit ihren Betrieb aufrechtzuerhalten“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.

Welche Voraussetzungen für die Förderung gelten und welche Fördersummen zur Verfügung stehen, lesen Sie hier.

Rund 40 Anträge habe man bislang ablehnen müssen, sagt er, zum Beispiel, weil kein förderfähiger Liquiditätsbedarf vorlag, beziehungsweise weil der Bedarf bereits durch eine Förderung der NBank gedeckt war, oder weil die betreffenden Betriebe ihre Hauptniederlassung nicht in Braunschweig haben.

Die Hilfe aus dem Braunschweiger Härtefallfonds kann über die Website www.braunschweig.de/corona-hilfsfonds beantragt werden. Fragen zum Antragsverfahren beantwortet die Braunschweig Zukunft GmbH montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr über die Telefon-Hotline unter (0531) 470-2020 sowie per E-Mail unter .

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