Der britische Sänger Tom Gregory ist in der Stadt

Braunschweig.  Der 24-jährige ist am Mittag Gast im Studio von Radio38, abends dann der musikalische Star beim Tennisturnier „Sparkassen Open“.

Der britische Sänger Tom Gregory (links) und Radio 38-Moderator Karsten Löwe vor dem Interview im Studio.

Der britische Sänger Tom Gregory (links) und Radio 38-Moderator Karsten Löwe vor dem Interview im Studio.

Foto: Florian Kleinschmidt / BestPixels

Eine Frohnatur. Gutgelaunt und aufgekratzt zur Mittagszeit. Lacht und flachst ausgelassen mit Moderator Karsten Löwe, so als wären beide beste Kumpels schon seit Kindertagen. Tom Gregory war am Mittwoch erst Gast im Studio von Radio38, abends musikalischer Star beim ATP-Tennisturnier „Sparkassen Open“.

Löwe lobt den britischen Musiker in höchsten Tönen: „Wenn Du so weitermachst, wirst du ein ganz Großer“, prophezeit der Moderator. Er weiß, wovon er redet. Kennt die Branche aus dem Effeff. Löwe ist schließlich selbst Musiker, besser bekannt als Cappuccino, Rapper der Jazzkantine. „Damals als ich noch Haare hatte, vor 25 Jahren, da war ich mal so etwas wie ein Teeniestar“, erklärt Löwe seinem Interviewpartner, während er augenzwinkernd sein Baseball-Cap lupft.

Gregory, 24 Jahre jung, hatte mit „Run to you“ bereits einen Mega-Hit; derzeit ist er im Radio kräftig mit „Small Steps“ vertreten. Beides ziemlich ohrwurmige Popsongs.

Wie fühlt er sich an, der Erfolg? „Ich nehme das bei all dem Trubel gar nicht als Erfolg wahr“, winkt Gregory ab. „Wenn ich meine Songs allerdings im Radio höre und mir bewusst wird, dass nun auch viele andere zuhören, dann finde ich das schon etwas verrückt.“

Löwe will wissen, welchen Musiker Tom Gregory schätzt. „Johannes Oerding“, antwortet der Studiogast, ohne nur eine Sekunde nachzudenken. Der sei ein wirklich netter Mann. „Es gibt wenige im Geschäft, die so freundlich sind“, meint Gregory. Ja, da draußen im sonst so harten Musikbusiness gäbe es durchaus ein paar nette Menschen ...

Dann wird’s recht privat. Ob er vergeben sei, eine Freundin habe?, will der neugierige Moderator wissen. Der Sänger antwortet diplomatisch und schmunzelnd: „Im Fußball würden wir sagen: Ich bin nicht zu verkaufen.“

Seine Freundin sei eine Deutsche , verrät er. Sie versuche, ihm die Sprache beizubringen. „Eine extrem schwierige Sprache“, meint er im breitesten Blackpool-Britisch. Das schwierigste Wort, das er bisher gelernt habe sei Eichhörnchen. „Da stecken wirklich eine Menge verschiedener Geräusche drin“, sagt er lachend.

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