City-Point wird zum Konrad-Koch-Quartier

Das neue Geschäftshaus soll Ende 2018 eröffnen.

So könnte der City-Point schon Ende 2018 aussehen – als Konrad-Koch-Quartier. Visualisierung: DC Values / Cadman

So könnte der City-Point schon Ende 2018 aussehen – als Konrad-Koch-Quartier. Visualisierung: DC Values / Cadman

Braunschweig. Das „Konrad-Koch-Quartier“ soll das neue Tor zur nordwestlichen Innenstadt werden, die sich zwischen der Burgpassage und dem Medienhaus der Braunschweiger Zeitung erstreckt. In den nächsten Jahren wird sich hier einiges tun. Der Media-Markt wurde bereits 2017 komplett modernisiert, der Welfenhof könnte noch in diesem Jahr folgen.

Am City-Point wird seit etlichen Monaten gearbeitet. Der zur Neuen Straße hin gelegene Südteil des früheren Einkaufszentrums ist inzwischen komplett entkernt. Bis Ende dieses Jahres sollen die neuen Mieter einziehen – hinter einer komplett neu gestalteten Fassade.

Und einen neuen Namen hat das Gebäude auch: Konrad-Koch-Quartier. Die Immobilien-Investmentgesellschaft DC Values aus Hamburg hatte einen Namens-Wettbewerb ausgerufen. Fast 300 Vorschläge seien eingegangen, so das Unternehmen.

Der Braunschweiger Lehrer Konrad Koch (1846 bis 1911) hatte einst zusammen mit seinem Kollegen August Hermann den Fußball (auch Rugby) nach Braunschweig und damit nach Deutschland gebracht. Am Gymnasium Martino-Katharineum initiierten sie im Jahr 1874 das erste Fußballspiel zwischen den Schülern – eines der ersten Fußballspiele überhaupt auf deutschem Boden. Konrad Koch veröffentlichte außerdem die ersten Fußballregeln in deutscher Sprache.

Einen anderen wichtigen Namen hatte der Investor schon Ende 2017 präsentiert, nämlich den eines künftigen Großmieters: Decathlon.

Der französische Sportartikelhersteller betreibt bundesweit mehr als 50 Filialen und wird in das Geschäftshaus einziehen. Wie DC Values mitteilt, steht jetzt auch ein weiterer Mieter fest: Rewe. Vorgesehen sei eine Fläche von rund 1600 Quadratmetern inklusive Bäckerei und Zugang zur Fußgängerzone mit Außenbestuhlung.

Jetzt stünden nur noch rund 1000 Quadratmeter Büroflächen im dritten Obergeschoss und eine Einzelhandelsfläche von 130 Quadratmetern in der Neuen Straße zur Verfügung. Der Textildiscounter Primark sowie Street-Shoes bleiben vor Ort.

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