Wolfsburg. Schon wieder muss die Putzkolonne anrücken. Die Säuberung der Golf-Skulptur geht langsam ins Geld.

Der XXL-Golf an der Braunschweiger Straße ist zum wiederholten Male mit Graffitis besprüht worden. Zuletzt hatten Unbekannte Mitte Dezember „Verkehrswendestadt.de“ auf die Skulptur gesprüht. Die jetzige Botschaft bezieht sich auf die Proteste gegen die Räumung des Dorfes Lützerath, das dem Braunkohleabbau weichen musste. „Lützi bleibt“, können die Autofahrer lesen, die die Braunschweiger Straße befahren.

Die Kosten berappt der Steuerzahler

Die Stadt Wolfsburg verwies auf Anfrage auf die bekannte Reaktion. Auf Kosten der Steuerzahler wird die Skulptur eines Golf GTI nun wieder gesäubert. Trotz des exponierten Standortes des übergroßen Modells blieb die Suche nach den Verursachern bislang stets erfolglos. Der Hingucker am Eingang der Stadt ist eben einfach prädestiniert dafür, dort politische Botschaften oder auch einfach nur groben Unfug zu hinterlassen.