Wolfsburg. Konzerte, Ballett, Varieté: So sieht der Jahres-Endspurt im Wolfsburger Scharoun-Theater aus. Zu Gast sind ein Weltstar am Piano.

Das Dezemberprogramm im Scharoun-Theater Wolfsburg steht mit den hochkarätigen internationalen Ensembles und Solisten nicht nur im Zeichen des Jubiläums, sondern inhaltlich auch für Völkerverständigung und Frieden, heißt es in der Mitteilung des Theaters. Ein Highlight neben dem Weihnachtsmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ soll das Abschlusskonzert „United we sing“ im Rahmen des internationalen Kultur- und Choraustauschs zwischen der Stadt Wolfsburg und der Region Underberg/Himeville in Südafrika werden.

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Der laut Mitteilung von Kritikern als „bester 16-jähriger Pianist des späten 20. Jahrhunderts“ gefeierte und hochprämierte Pianist Alexander Gavrylyuk gastiert zusammen mit der NDR-Radiophilharmonie Hannover am Freitag, 1. Dezember, ab 20 Uhr im vierten Sinfoniekonzert unter dem Titel „Variationen“. Unter der Leitung von Stanislav Kochanovsky erklingen Robert Schumanns Ouvertüre c-Moll zu Schillers „Die Braut von Messina“, dessen Klavierkonzert a-Moll sowie Edward Elgars weltberühmte Enigma-Variationen. Christian Edelmann, Cellist in der NDR-Radiophilharmonie, wird an seinem Instrument um 19.15 Uhr eine Einführung in die Werke geben.

Tocotronic positioniert sich im Wolfsburger Scharoun-Theater gegen Krieg

„Nie wieder Krieg“ – aktueller kann der Titel des am Samstag, 2. Dezember, ab 19.30 Uhr stattfindenden Konzertes der Hamburger Rockband Tocotronic nicht sein. „Sie steht wie keine andere für ihre klare Positionierung gegen Nationalismus in der deutschen Popkultur“, heißt es in der Mitteilung des Theaters. Sie hat bisher 13 Studioalben veröffentlicht, ist mit jedem Album unter den Top 10 der deutschen Album-Charts und platziert sich mit ihren Alben und Songs regelmäßig in den Kritiker- und Leser-Bestenlisten. Tocotronic spielt auch bei antifaschistischen Organisationen, unterstützt Opfer sexualisierter Gewalt und setzt sich seit 2015 für den Schutz von Geflüchteten ein. „Jugend ohne Gott gegen Faschismus“ ist die erste Single aus dem neuen Album „Nie wieder Krieg“.

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Am Mittwoch, 6. Dezember, ab 19.30 Uhr bringt das Ohnsorg-Theater aus Hamburg die Komödie „Frau Bachmanns kleine Freuden“ auf die Bühne. Am Freitag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr wird‘s dann musikalisch: Die Brass Band Berlin bietet mit „Swing‘n Christmas“ laut Mitteilung „die etwas andere Weihnachtsshow“. Am Donnerstag, 14. Dezember, ab 19.30 Uhr stehen die „Söhne Hamburgs“, Stefan Gwildis, Joja Wendt und Rolf Claussen, auf der Bühne, ihr Programm heißt „Endlich wieder Weihnachten“. Zudem gibt‘s zwei Ballettvorführungen im Scharoun-Theater: am Montag, 18. Dezember, ab 19.30 Uhr Dornröschen und tags darauf, ebenfalls ab 19.30 Uhr, der Nussknacker.

Abschlusskonzert von „United wie sing“ im Scharoun-Theater

„Musik ist die Weltsprache, die Menschen im gemeinsamen Musizieren miteinander verbindet, das Blickfeld unmittelbar erweitert und dadurch gegenseitiges Verständnis schafft“, heißt es vonseiten des Scharoun-Theaters. Im Rahmen des großangelegten Kultur- und Choraustauschs „United we sing“ zwischen der Stadt und der Region Underberg/Himeville in Südafrika hätten jeweils 15 Schülerinnen und Schüler die einmalige Chance, sich im gemeinsamen Singen kennenzulernen und Gemeinsamkeiten, Unterschiede, ihr Erbe und ihre gemeinsame Zukunft in der Welt von Morgen zu entdecken. Im Oktober reiste das Wolfsburger Ensemble bereits nach Südafrika, der Gegenbesuch der afrikanischen Jugendlichen gipfelt als Sonderveranstaltung im Rahmen der Jubiläums-Spielzeit mit einem großen Abschlusskonzert am Donnerstag, 21. Dezember, ab 19.30 Uhr.

Pianist Alexander Gavrylyuk tritt im Wolfsburger Scharoun-Theater zusammen mit der NDR-Radiophilharmonie Hannover auf.
Pianist Alexander Gavrylyuk tritt im Wolfsburger Scharoun-Theater zusammen mit der NDR-Radiophilharmonie Hannover auf. © Scharoun-Theater | Marco Borggreve

Zum Ende des Spieljahres gibt es zweimal die Varieté-Show „Mad Magic – The crazy Variety Show“ zu sehen: am Sonntag, 31. Dezember, ab 18 Uhr und ab 22.30 Uhr. Wie in den Jahren zuvor wird in der Spätvorstellung die Pause verlängert, um auf den Jahreswechsel anstoßen zu können. Nach Ende dieser Vorstellung ist wieder Tanz im Foyer angesagt.