Weihnachtsbaumverkauf

Weihnachtsbäume in Wolfsburg: Verkaufsstellen, Termine und Preise

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Dürre setzt Weihnachtsbaum-Produzenten zu - Preise für Tannen steigen

Dürre setzt Weihnachtsbaum-Produzenten zu - Preise für Tannen steigen

Weihnachtsbaum-Produzent Uwe Klug aus Franken blickt mit Schrecken auf seine im Frühjahr gepflanzten Tannen. Weil der Sommer so trocken war, sind fast alle Bäumchen verdorrt. Für ihn bedeutet das finanzielle Verluste - und für die Käufer von Weihnachtsbäumen Preissteigerungen.

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Wolfsburg.  Erste Händler sind in die Saison gestartet, andere öffnen ihre Stände bald. Teils sind die Preise gestiegen. Wo es Bäume gibt und was sie kosten.

Weihnachten rückt immer näher. Ein festlich geschmückter Baum ist für die meisten Wolfsburgerinnen und Wolfsburger ein Muss. Egal, ob Sie die Tanne selber schlagen oder aussuchen, im Stadtgebiet gibt es einige Anlaufstellen für den Baumkauf. Eine Auswahl mit Öffnungszeiten und Preisen.

Weihnachtsbaumverkauf in Fallersleben und Vorsfelde

Auf dem Schützenplatz in Fallersleben läuft der Weihnachtsbaumverkauf seit Ende vergangener Woche, ab diesem Freitag, 9. Dezember, stehen Timm Deister und seine Mitarbeiter dann auch auf dem Schützenplatz in Vorsfelde. Geöffnet ist montags bis samstags von 10 bis 17 Uhr.

Absoluter Verkaufsschlager ist die Nordmanntanne. „Die geht hier zu 99,5 Prozent weg“, erzählt Deister. Der Weihnachtsbaumproduzent aus dem Kreis Gifhorn stellt fest, dass immer mehr Kunden zwei Bäume für die Adventszeit kaufen: „Einen nicht so schicken für draußen und einen für Weihnachten. Ich kann mir vorstellen, dass das die nächsten Jahre mehr wird.“

Und wie teuer sind seine Bäume in diesem Jahr? Da macht Timm Deister trotz Inflation keine Unterschiede zu den Vorjahren. Der Preis für eine Tanne, die zwischen 1,75 und 2,20 Meter groß ist, liegt bei 45 Euro (1. Wahl). „Wir haben unsere Prozessabläufe so optimiert, dass wir uns Arbeitsschritte sparen“, erklärt Deister, der mehrere Plantagen in der Region betreibt.

Tannenbaumverkauf der Pfadfinder auf dem Laagberg

Der Verband der Christlichen Pfadfinder (VCP) in Wolfsburg eröffnet am kommenden Freitag, 9. Dezember, den Verkaufsstand auf dem Laagberg. An der Kreuzkirche in der Laagbergstraße 48 verkaufen die Pfadfinder wieder Nordmanntannen, aber auch Blau- und Rotfichten. Die kommen vor allem wegen des Tannenbaumduftes hin und wieder ins Transportnetz. „Für manche Kunden ist die Fichte der klassische Weihnachtsbaum“, erzählt VCP-Sprecher Holger Mertelsmann.

Um die 1000 Bäume in verschiedenen Größen finden jährlich an der Kreuzkirche neue Besitzer. In diesem Jahr müssen die Pfadfinder die Preise leicht anheben. „Aber nicht drastisch“, kündigt Mertelsmann an. Ein bis zwei Euro mehr sollen es werden, weil auch die Preise beim Produzenten gestiegen sind. Für einen 1,75 Meter großen Baum werden um die 35 Euro fällig. Den Erlös des Verkaufs verwenden die Pfadfinder für ihre Jugendarbeit.

Der Baumverkauf läuft bis zum 23. Dezember – aber nur, solange der Vorrat reicht. „Der Andrang ist immer groß, viele Kunden stehen beim Ausladen schon da“, berichtet Mertelsmann. Geöffnet ist montags bis freitags von 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 18.30 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18.30 Uhr. Mehr Infos gibt es unter www.vcp-wolfsburg.de.

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Verkauf auf der Weihnachtsbaum-Plantage in Hehlingen

Am dritten und vierten Adventswochenende verkauft Klaus Mukelka wieder Tannen auf seiner Weihnachtsbaum-Plantage am Ortsrand von Hehlingen – und das zum bereits 16. Mal. Auf dem Areal bietet der Hehlinger nicht nur Bäume an, auch Glühwein und Waffeln sowie Selbstgemachtes und anderes Kunsthandwerk verkaufen er und seine Helfer in diesem Jahr.

Der Verkauf findet am 10. und 11. Dezember sowie am 17. und 18. Dezember jeweils ab 10 Uhr auf seiner Ranch statt. Wer seinen Baum lieber schlagen möchte, kann auf die Schonung in Almke kommen. Interessenten sollen sich telefonisch bei Klaus Mukelka melden unter 0176 457 101 17. Die Tannen kosten 19 Euro pro laufenden Meter – das ist ein Euro mehr als im Vorjahr. „Der Mindestlohn ist gestiegen, die Düngerkosten haben sich verdreifacht“, begründet Mukelka die Erhöhung.

Tannenbaum selber schlagen auf dem Rittergut in Nordsteimke

Auch auf dem Forsthof in Kaiserwinkel können sich Wolfsburger in diesem Jahr wieder ihre Tanne aussuchen oder selber schlagen – und zwar vom 10. bis zum 23. Dezember täglich von 9 bis 16 Uhr. Auf dem Rittergut in Nordsteimke findet am dritten und vierten Adventswochenende außerdem ein kleiner Weihnachtsmarkt statt: am Wochenende, 10. und 11. Dezember, jeweils von 10 bis 17 Uhr, sowie am Samstag, 17. Dezember, von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 18. Dezember, von 10 bis 13 Uhr. Ums kulinarische Angebot kümmert sich der Lindenhof.

Verkauft wird nur Nordmanntanne, hier kostet der Meter 17 Euro – genauso viel wie im Vorjahr. „Wir wissen, dass alle Preise steigen, aber bei uns bleiben die Preise stabil“, sagte Günther Graf von der Schulenburg unserer Zeitung kürzlich. Weitere Infos unter www.graf-schulenburg.de/forstwirtschaft.

Weihnachtsbäume bei der Gärtnerei Schliebener in Hehlingen

Seit Ende November läuft der Baumverkauf in der Gärtnerei Schliebener in Hehlingen. In diesem Jahr musste Geschäftsführer Tim Schliebener die Preise für die Tannen leicht erhöhen – um schätzungsweise 5 bis 10 Prozent. Verkauft wird nach Stückpreisen. Den günstigsten Baum gibt es für um die 14 Euro (Höhe: 1 Meter). „Die Premiumbäume liegen zwischen 50 und 60 Euro“, berichtet der Gärtnermeister. Auch in seinem Betrieb ist die Nordmanntanne der Renner: „Weil sie am längsten hält und so schön gewachsen ist.“

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