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Flexo-Bus in Wolfsburg soll erst Ende 2023 starten

| Lesedauer: 2 Minuten
Beim neuen Wolfsburger Busliniennetz sollen Erkenntnisse aus dem Betrieb des „flexo“-Busses genutzt werden.

Beim neuen Wolfsburger Busliniennetz sollen Erkenntnisse aus dem Betrieb des „flexo“-Busses genutzt werden.

Foto: Regionalverband

Wolfsburg.  Ein Baustein im Busliniennetz der Zukunft in Wolfsburg sollen flexible Angebote sein. Dabei sollen Erkenntnisse aus dem „flexo“-Projekt helfen.

In Kooperation mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) überarbeiten die Stadt und die Verkehrs-GmbH (WVG) derzeit das städtische Busliniennetz. Ein Baustein dabei sei die Prüfung flexibler Bedienangebote wie dem „flexo“-Bus, der derzeit in der Region getestet wird, wie die Stadt mitteilt.

„flexo“ werde seit Ende 2021 in acht Gebieten getestet und dort gut angenommen. Fahrgäste können ihre Fahrtwünsche telefonisch anmelden und zum regulären Fahrpreis bestellen. Später soll auch eine App zur Buchung verfügbar sein. Es werden Kleinbusse eingesetzt, die nur nach Bedarf fahren.

Verschiedene Bausteine sollen miteinander verknüpft werden

Die Erkenntnisse sollen in die Überarbeitung des Wolfsburger Busliniennetz einfließen und die Möglichkeit schaffen, das flexible Angebot bedarfsgerecht zu nutzen. Der Start des „flexo“-Busses in Wolfsburg war zuletzt verschoben worden, weil sich die Projektpartner Stadt, WVG und RGB darauf geeinigt hatten, es erst dann zu starten, wenn alle Softwarekomponenten zuverlässig laufen. Zudem sei die Akquise von Fahrpersonal derzeit schwierig, heißt es.

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Weil nun auch die Überarbeitung des Wolfsburger Busliniennetzes in eine weitere Bearbeitungsphase gehe, hätten sich die Projektpartner darauf geeinigt, eine mögliche Umsetzung beweglicher Angebote als strukturiertes Gesamtkonzept mit dem neuen Busliniennetz zu betrachten. So ließen sich die Bausteine eines Liniennetzes synergetisch gemeinsam mit flexiblen Angeboten betrachten.

Fördermöglichkeit für den „flexo“ soll weiter bestehen

Hinzu kommt, dass die Komponenten des „flexo“ stetig im laufenden Betrieb der bisherigen Gebiete testen und verbessern würden. Bei einem Start Ende 2023 in Wolfsburg könnte man auf einen soliden Erfahrungsschatz aus dem Projekt zurückgreifen, heißt es. Nutzerfreundlichkeit und Prozesse sollen bis dahin weiter optimiert sein.

Die bisher für „flexo“ genutzte Fördermöglichkeit bestehen auch mit Umsetzung des neuen Busliniennetzes in Wolfsburg weiter, teilt die Stadt abschließend mit.

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