Gastronomie

Im „Restaurant Elena“ in Wolfenbüttel werden Gäste zu Freunden

| Lesedauer: 3 Minuten
Merima Bislimi und Panagiotis Tzimas betreiben das "Restaurant Elena" in Wolfenbüttel.

Merima Bislimi und Panagiotis Tzimas betreiben das "Restaurant Elena" in Wolfenbüttel.

Foto: Lukas Dörfler

Wolfenbüttel.  Das „Restaurant Elena“ ist bei Wolfenbüttelern beliebt. Neben dem Essen ist die geheime Zutat Gastfreundschaft.

Als wir unsere Leser nach ihren Lieblingsrestaurants in Wolfenbüttel gefragt haben, war eines besonders beliebt: Unter den 233 Nennungen war das griechische „Restaurant Elena“ 34 Mal dabei. Das freut Merima Bislimi und Panagiotis Tzimas besonders, da sie das nicht als selbstverständlich erachten. Denn sie wissen, dass sich Stimmungen schnell ändern können.

Tzimas ist in der Gastro-Branche aktiv, seit er 15 Jahre alt ist. Er findet die Räume in der Dr.-Jasper-Straße 58 und eröffnet das Restaurant Elena. Das war vor zehn Jahren. Doch es lief noch nicht von vorneherein so gut wie jetzt. Er sagt: „Die ersten vier Jahre mussten wir kämpfen. Doch dann haben wir immer mehr Stammkunden gewonnen und es ging nach oben.“ Silvester 2017 war der erste Arbeitstag für Bislimi der erste Arbeitstag im Restaurant. Mittlerweile sind sie und Tzimas ein Paar und betreiben das Restaurant gemeinsam. Doch nimmt man da die Arbeit nicht auch nach Feierabend mit nach Hause? Bislimi sagt: „Nein, nach der Arbeit sind wir privat.“

Das sind die Lieblingsgerichte der Gäste

Wobei sich Privatleben und Restaurant nicht immer trennen lassen. „Das Restaurant ist auch unser zweites Wohnzimmer geworden“, sagt sie. Das sei auch ein Grund dafür, warum es mittlerweile so gut läuft. Ihre Gäste behandeln sie mit einer Gastfreundschaft, die der Serbin und dem Griechen im Blut liegen. Tzimas sagt: „Sie kommen als Gäste und gehen als Freunde. Die meisten kennen wir mittlerweile mit Namen – und wissen, was sie am liebsten bestellen.“

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Besonders beliebt ist dabei die Nummer 38 – die Athen-Platte mit Gyros, Souvlaki und Suzuki. „Fleisch können wir Griechen. Alles kommt direkt vom Schlachter und hat gute Qualität. Das schmeckt man natürlich“, sagt Tzimas. Doch auch, wenn keine vegetarischen Hauptgerichte auf der Karte stünden, könne man auch hier die Wünsche bestens erfüllen. „Viele schwärmen von unseren knusprigen Pommes. Außerdem haben wir auch Tzatziki, gegrilltes Gemüse und Schafskäse, aus denen wir vegetarische Gerichte zusammenstellen können.“ Auch das gute griechische Bier dürfe nicht vergessen werden.

Die Branche ändert sich schnell

Derzeit sind die beiden vor allem im Service aktiv. In der Küche steht „Papa“, Tzimas Vater. Bislimi sagt: „Er ist schon 65 Jahre alt und will trotzdem jeden Tag bei uns kochen. Das ist einfach seine Leidenschaft. Doch neben der Qualität und der Gastfreundschaft hat ihnen während der Pandemie vor allem der Lieferservice geholfen. „Da konnten wir viele Kunden gewinnen, die jetzt regelmäßig zu uns kommen“, sagt Tzimas. Die Einnahmen habe man während des Lockdowns in die Renovierung gesteckt. Bislimi sagt: „Nun ist hier alles ein bisschen schicker und hat einen modernen Flair. Die Renovierung kam wirklich gut an.“

Bislimi und Tzimas sind dankbar, dass es so gut läuft – und bedanken sich bei allen, die für sie abgestimmt haben. Doch auf ihrem Erfolg ausruhen wollen sie sich nicht. Tzimas sagt: „In dieser Branche kann sich alles sehr schnell ändern. Doch wir hoffen natürlich, dass es so bleibt. Dafür machen wir das, was wir am besten können: Unsere Gäste wie Freunde behandeln – und natürlich kochen.“

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