Rassismusvorwürfe: Ex-Eintracht-Trainer Henrik Pedersen entlassen

Henrik Pedersen, hier in Diensten von Eintracht Braunschweig, wies die Anschuldigungen am Freitag entschieden zurück (Archivbild).

Henrik Pedersen, hier in Diensten von Eintracht Braunschweig, wies die Anschuldigungen am Freitag entschieden zurück (Archivbild).

Foto: Florian Kleinschmidt / BestPixels.de

Oslo.  Henrik Pedersen und der norwegische Erstligist Strømsgodset IF beendeten ihre Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Wunsch, dass nun Ruhe einkehre.

Der frühere Trainer von Eintracht Braunschweig, Henrik Pedersen, verlässt im Zuge von Rassismusvorwürfen den norwegischen Erstligisten Strømsgodset IF. Der Verein und der Coach aus Dänemark beendeten ihre Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Wunsch, dass nun Ruhe einkehre, teilte der Eliteserien-Club am Freitag mit.

Medien berichteten über Rassismusvorwürfe gegen den ehemaligen Trainer von Eintracht Braunschweig

Strømsgodset selbst hatte vor einer Woche auf Medienberichte reagiert, wonach Pedersen in Einzelfällen eine Wortwahl getroffen habe, die als rassistisch aufgefasst werden könne. In dem Zuge waren vereinsinterne Untersuchungen aufgenommen worden, die auch nach dem Aus des 43-Jährigen bei dem Club weiter fortgesetzt werden. Sieben Spieler haben auch die Spielerorganisation Niso eingeschaltet, wie unter anderem die Zeitung „Verdens Gang“ berichtete.

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Henrik Pedersen weist Anschuldigungen zurück

Pedersen wies die Anschuldigungen am Freitag entschieden zurück. Er kritisiere sowohl die vorgebrachten Vorwürfe als auch den Prozess als solchen, wurde er in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Es fühlt sich traurig und sinnlos an, Strømsgodset und die Jungs auf diese Weise zu verlassen.“ Der Vorwurf, sich diskriminierend geäußert zu haben, widerspreche allem, wofür er sowohl als Mensch als auch als Anführer stehe. Von Mai bis Oktober 2018 war der Däne Trainer beim damaligen Drittligisten Eintracht Braunschweig.

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