Furchner peilt mit den Grizzlys Wolfsburg den Turniersieg an

Wolfsburg.  Das sagt Sebastian Furchner, Kapitän des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg, über den Magenta-Sport-Cup und die Gegner dort.

Sebastian Furchner von den Grizzlys Wolfsburg während der Actionaufnahmen am 13.10.2019 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von City-Press GmbH)

Sebastian Furchner von den Grizzlys Wolfsburg während der Actionaufnahmen am 13.10.2019 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von City-Press GmbH)

Foto: City-Press GmbH

Mit dem Spiel Bremerhaven gegen Krefeld beginnt am Mittwoch von 19.30 Uhr an der Magenta-Sport-Cup und damit endlich so etwas wie eine Eishockey-Saison im deutschen Oberhaus. Die Grizzlys Wolfsburg sind einer von acht teilnehmenden Klubs bei diesem in Corona-Zeiten richtungsweisenden Vorbereitungsturnier. „Ich glaube es erst, wenn ich selbst auf dem Eis stehe“, sagt Grizzlys-Kapitän Sebastian Furchner, der dem Start aber entgegenfiebert: „Es ist ein Wettkampf, den wir gewinnen wollen.“

Das Auftaktduell können sich Furchner und Co. noch ganz in Ruhe vor dem Fernseher anschauen und zwei ihrer Gruppengegner studieren. Neben Krefeld und Bremerhaven ist die Düsseldorfer EG der dritte Wolfsburger Kontrahent in der Vorrunde. In der zweiten Vierergruppe spielen Mannheim, München, Schwenningen und Berlin. Ingolstadt, Straubing, Köln, Iserlohn, Augsburg und Nürnberg haben aus Kostengründen eine Teilnahme abgelehnt. Am Samstag (Beginn 17 Uhr, Eis-Arena) empfängt die bislang noch von ernsten Verletzungen verschont gebliebene Mannschaft von Trainer Pat Cortina die DEG. Zuschauer im Stadion sind – wie überall zurzeit – nicht erlaubt.

Entscheidung am 19. November

Die Gruppe der Grizzlys verspricht viel Spannung. Wollen die Wolfsburger in einer voraussichtlich am 18. Dezember beginnenden Spielzeit (die Entscheidung darüber fällt am 19. November während einer Gesellschafterversammlung) eine tragende Rolle spielen, müssen sie Bremerhaven, Düsseldorf und Krefeld auf jeden Fall hinter sich lassen. Furchner hat bereits einen Blick auf die gegnerischen Kader geworfen und wagt eine erste Einschätzung.

Das sagt Furchner über ...

… die Duelle mit Düsseldorf: „Die DEG ist ähnlich wie in der vergangenen Saison aufgestellt. Da war sie eine starke Mannschaft. Ich erwarte spannende Spiele, in denen wir uns kämpferisch und von der Einstellung her gut präsentieren müssen und wollen. Wir sind sehr fit, haben zuletzt viel Zweikampfverhalten trainiert. Damit müssen wir in den ersten Partien kompensieren, dass die Arbeit im spielerischen Bereich erst noch folgt.“

… die Duelle mit Krefeld: „Die Pinguine sind eine wahnsinnig interessante Mannschaft. Von den Transfers her erwarte ich sie offensivstark. Aber es kann bei ihnen auch schnell in die andere Richtung gehen. Da sie zurzeit viele Spieler verliehen haben, ist es schwer zu sagen, wer gegen uns aufläuft. Im Team stehen viele Ex-Grizzlys. Kai Hospelt und Torsten Ankert zählen zu meinen engsten Freunden. Schade, dass wir aufgrund von Corona nur auf dem Eis Kontakt haben dürfen.“

… die Duelle mit Bremerhaven: „Dort habe ich in der zweiten Liga meine Profi-Karriere begonnen. Der Klub bleibt immer etwas Besonderes für mich. Er lebt von seiner Stärke als Team. Ich bin gespannt.“

Klar sei auf jeden Fall eines: „In allen Matches werden wir viele lachende Spielergesichter sehen. Die Zwangspause war sehr lang.“

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