Einsatzzahlen der Wehren in Baddeckenstedt auf Vorjahresniveau

Groß Elbe.  Die Feuerwehren Baddeckenstedts haben im Feuerwehrhaus Groß Elbe ihre Jahresbilanz für 2019 gezogen. Es gab Einsätze für alle 17 Wehren.

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Baddeckenstedt sind 2019 bei schweren Verkehrsunfällen, wie hier an der B6, im Einsatz gewesen.

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Baddeckenstedt sind 2019 bei schweren Verkehrsunfällen, wie hier an der B6, im Einsatz gewesen.

Foto: Feuerwehr Baddeckenstedt

Zu ihrer Abschlusssitzung für das Jahr 2019 haben sich die Führungskräfte aus dem 17 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Baddeckenstedt im Feuerwehrhaus Groß Elbe getroffen. Dort konnte Gemeindebrandmeister Christian Harbich neben den Feuerwehrleuten auch den Samtgemeindebürgermeister Klaus Kubitschke begrüßen, heißt es in der Pressemitteilung. Kubitschke dankte den Feuerwehrkräften für die Arbeit und unterstrich ihre Bedeutung für die Gemeinde.

Während der Sitzung blickte Gemeindebrandmeister Christian Harbich auf die bisherigen Ereignisse des Jahres 2019 zurück. Unterstützt von Fotos und Dokumentation berichtete er von vielen Ereignissen und Einsätzen.

„Alle 17 Feuerwehren wurden dabei im ablaufenden Jahr immer wieder gefordert. Die Einsatzzahlen sind jetzt schon auf dem gleichen und hohen Niveau wie 2018. Und dabei sind wir vor großen flächendeckenden Unwetterlagen verschont geblieben“, erklärte Christian Harbich.

Starkregen, Sturm und Schlamm, hilflose Personen, Umwelteinsätze oder eben Brände und Fehlalarme – Einsätze, die wieder von den Feuerwehren bewältigt werden mussten und leider fast schon zur Routine wurden. Es gab auch schwere Verkehrsunfälle, wie beispielsweise auf der K81 zwischen Haverlah und Steinlah oder auf der B6 bei Rhene mit Schwerstverletzten und eingeklemmten Personen. Der schlimmste Einsatz habe sich für die Einsatzkräfte im vergangenen Mai in der Ortschaft Heere ereignet: Ein Unglücksfall, bei dem zwei kleine Kinder in einem Gartenteich ertranken. „Keinesfalls mehr Routine, sondern dann hoch belastende Einsätze, bei denen die Feuerwehrleute an ihre physischen und psychischen Grenzen kamen“, sagte Harbich. „Hier muss man ganz klar größten Respekt und Anerkennung vor und an die Helfer haben, die trotz der schlimmen Geschehnissen immer wieder selbstlos und besonnen helfen“.

Als Vorbereitung auf diese Einsätze nannte der Gemeindebrandmeister zum Beispiel die Modulausbildungen im Umwelt- und Atemschutz, Seminare zur technischen Unfallrettung, die Grundausbildung, Übungsdienste und noch vieles mehr.

Im vergangenen Jahr feierten gleich fünf Feuerwehren ihre Jubiläen: die Ortfeuerwehren Haverlah, Steinlah, Westerlinde, Berel und Burgdorf. Diese seien zusammen mit der Bevölkerung begangen worden. „Natürlich waren es nicht die einzigen Veranstaltungen, die mit Unterstützung der Ortsfeuerwehren in den Dörfern organisiert wurden“, so Harbich. „Das sind sehr schöne Nebeneffekte, die durch unsere motivierten Ortsfeuerwehren ein soziales Miteinander fördern und das Dorfleben attraktiv gestalten“.

Neben dem Rückblick standen bei der letzten Sitzung auch noch die Bestellung von Funktionsträgern innerhalb des Samtgemeindekommandos an. So wurden der Gemeindeausbildungsleiter Wilfried Rothert, der Atemschutzbeauftragte Denis Erbe, der Funkbeauftragte Steffen Schwager und der Gefahrgutbeauftragte Chris Reinhold für drei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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