Salzgitter. In den vergangenen Wochen haben in Salzgitter, Wolfenbüttel und Peine erneut Trickbetrüger zugeschlagen. Das sind die Maschen der Täter.

Die Polizei Salzgitter, Peine und Wolfenbüttel hat vom 15. bis zum 23. Januar mindestens sechs Fälle von betrügerischen Anrufen verzeichnet. Laut Pressemitteilung der Polizei meldeten sich die Täter stets telefonisch bei den Geschädigten und gaben sich als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Banken aus. In den Gesprächen wurde den Geschädigten suggeriert, dass die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Geldinstitutes aktualisiert werden müssen.

Die Täter sendeten daraufhin einen Link auf ihr Smartphone. Ermittlungen haben ergeben, dass durch Anklicken des Links Schadsoftware heruntergeladen werden kann. Die falschen Mitarbeiter der Bank forderten daraufhin die Opfer auf, eine selbst generierte TAN mitzuteilen und hoben so Geld von den Konten ab. Die gesamte Schadenssumme liegt im fünfstelligen Bereich.

Polizei Salzgitter: Das sind die Betrugsmaschen der Täter

Die Betrugsmasche falle nicht immer gleich auf, denn die Täter rufen mit einer technisch veränderten Rufnummer der Hausbank an, oftmals sogar mit der Rufnummer des Kundenbetreuers, so die Beamten.

Die und schreibt: „Bitte seien sie immer wachsam, wenn sie von angeblichen Mitarbeitenden der Bank nach ihrer PIN oder einer TAN gefragt werden. Tatsächlich wird sie niemals jemand danach gefragt. Seien sie sensibel, wenn ihnen Fremde telefonisch einen Job anbieten, bei dem sie lediglich einen Geldbetrag auf ein anderes Konto weiterleiten sollen. Das Weiterleiten ist fast niemals legal und sie fungieren in einem solchen Fall als „Finanzagent“. Die Folge ist dann, dass gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche eingeleitet wird. Die Maschen der Täter sind mannigfaltig. Bitte seien sie immer wachsam, wenn es um ihr Erspartes geht.“

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