Corona in Niedersachsen

Intensivbetten sind zu 3,5 Prozent mit Covid-Patienten belegt

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Der niedersächsische Hospitalisierungswert ist am Freitag leicht gesunken. Er liegt nun bei 2,1.

Der niedersächsische Hospitalisierungswert ist am Freitag leicht gesunken. Er liegt nun bei 2,1.

Foto: Frank Molter / dpa

Hannover.  Die Corona-Lage in Niedersachsen wird täglich anhand der Neuinfektionen, freien Intensivbetten und Hospitalisierungsrate bewertet.

Die Zahl der neu aufgenommenen Covid-19-Kranken in niedersächsischen Kliniken je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist am Freitag im Vergleich zu Donnerstag leicht gestiegen. Das Land gab den sogenannten Hospitalisierungswert am Freitag mit 2,1 an. Am Sonntag lag er noch bei 2,5. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist er der wichtigste Faktor zur Gesamtbewertung der Corona-Situation.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls leicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erreichte sie 45,4 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner. Am Vortag lag der Wert bei 43,9. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Freitag 3,5 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Das sind 0,1 Prozent weniger als noch am Donnerstag.

Wann eine Warnstufe ausgerufen wird

Eine Warnstufe wird laut der neuen Corona-Verordnung erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens einer der beiden anderen Indikatoren (Neuinfizierte und Intensivbetten) die definierten Schwellenwerte überschreiten. Bei Krankenhauseinweisungen sind das für die Warnstufen eins bis drei die Werte 6, 8 und 11. Bei den Neuinfizierten sind es die Werte 35, 100 und 200. Bei den Intensivbetten lauten die entsprechenden Werte 5, 10 und 20 Prozent.

Eine Warnstufe wird in manchen Fällen vom Land und in anderen vom Landkreis oder der kreisfreien Stadt ausgerufen, wenn die kritischen Schwellen für den Hospitalisierungswert und gleichzeitig für einen der anderen beiden Indikatoren fünf Tage hintereinander überschritten werden.

Eine Besonderheit gibt es noch: Erreicht die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfizierten in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt den Wert von 50, so gilt dort die 3G-Regel – auch ohne, dass der Hospitalisierungswert den Wertebereich der Warnstufe 1 erreicht. Das heißt: Der Zutritt zu vielen Lebensbereichen ist dann nur noch für gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene und Getestete möglich.

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Die Corona-Lage in der Region

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Hier finden Sie eine Übersicht über die Corona-Lage im gesamten Bundesland Niedersachsen.

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