Niedersachsens Kommunen wollen einfachere Corona-Regeln

Hannover.  Laut der Kommunen ist die überarbeitete Verordnung noch immer zu kompliziert formuliert. Die Landesregierung hatte Vereinfachung versprochen.

Es brauche wenige, einfache Regeln wie „Winken ersetzt den Handschlag“ und „Lächeln wird die Umarmung“, heißt es von den Kommunen (Symbolbild).

Es brauche wenige, einfache Regeln wie „Winken ersetzt den Handschlag“ und „Lächeln wird die Umarmung“, heißt es von den Kommunen (Symbolbild).

Foto: Felix Kästle / dpa

Mit einer Überarbeitung der Corona-Verordnung wollte Niedersachsens Landesregierung das Regelwerk zum Schutz vor dem Virus verständlicher machen – nach Ansicht der Kommunen ist das allerdings kaum gelungen. Zwar umfasse die neue Version nur noch 24 statt 34 Seiten. „Aber leider ist vieles immer noch schwer formuliert und unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister müssen weiter übersetzen“, sagte der Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, am Freitag.

Auch der Städtetag sagt: Corona-Verordnung ist zu kompliziert

Es brauche wenige, einfache Regeln wie „Winken ersetzt den Handschlag“ und „Lächeln wird die Umarmung“. Andernfalls entstehe Unsicherheit und die Akzeptanz in der Bevölkerung sinke, sagte Bullerdiek. Auch der Städtetag hält die Verordnung immer noch für zu kompliziert. Die angeregte Verkürzung und Vereinfachung sei „entgegen Zusagen der Landesregierung zu unserem Bedauern nicht aufgegriffen worden“, sagte Hauptgeschäftsführer Jan Arning.

Kommunen zeigen sich zufrieden mit Laufzeit des Corona-Regelwerks

Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Hubert Meyer, nannte die Verordnung „kaum nachvollziehbar“ für Verwaltung und Bürger.

Positiv nahmen die Kommunen allerdings die geplante Laufzeit des neuen Regelwerks bis Ende August auf. Bisher waren die Regeln meist im Zwei-Wochen-Takt geändert worden.

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