Polizei warnt vor Coronavirus als Betrugsmasche

Osnabrück.  Die Polizei warnt, Betrüger könnten die Entwicklungen um das Coronavirus ausnutzen. Neue Formen des Enkeltricks seien möglich oder falsche Onlineshops

Manche Betrüger sind kreativ und reagieren schnell auf neue Entwicklungen. Dass sie nun auch das Coronavirus als Masche nutzen könnten, davor warnt die Polizei Osnabrück (Symbolbild).

Manche Betrüger sind kreativ und reagieren schnell auf neue Entwicklungen. Dass sie nun auch das Coronavirus als Masche nutzen könnten, davor warnt die Polizei Osnabrück (Symbolbild).

Foto: Florian Kleinschmidt / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Manche Betrüger sind kreativ und reagieren schnell auf neue Entwicklungen. Dass sie nun auch das Coronavirus als Masche nutzen könnten, davor warnt die Polizei Osnabrück. „Ein Unternehmen aus unserem Bereich ist bereits auf einen Fake-Shop hereingefallen“, sagte am Donnerstag Matthias Bekermann von der Polizeiinspektion Osnabrück. Die Firma habe online Schutzmaterial gegen Vorkasse bestellt, die Ware sei aber nie angekommen.

Corona-Betrugsmasche: Abwandlung des Enkeltricks denkbar

Entsprechend warnt die Polizei nun vorsorglich vor neuen Betrügerfallen. Denkbar sei, dass in einer Abwandlung des „Enkeltricks“ vermeintliche Verwandte anrufen, die Geld verlangen, weil sie in einer Notlage seien – sei es, dass sie behaupten, Geld für eine Behandlung zu benötigen oder Kost und Logis bezahlen zu müssen, weil sie in Quarantäne seien. Vor allem ältere Menschen werden mit dem Enkeltrick hereingelegt.

Vorsicht bei unbekannten Internet-Shops

Die Bürger sollten auch beim Bestellen in unbekannten Internet-Shops vorsichtig sein, raten die Beamten. Entweder werden die angebotenen Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken gar nicht geliefert, oder diese Produkte werden zu deutlich überzogenen Preisen angeboten. Die Polizei warnt aber auch vor angeblichen Handwerkern, die behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen. Die Bürger sollten kritisch sein, Unbekannte nicht in die Wohnung lassen und ihnen auch kein Geld geben. Von angeblichen Amtspersonen sollte man sich den Dienstausweis zeigen lassen und bei der entsprechenden Behörde telefonisch nachfragen, nachdem man die Telefonnummer selber herausgesucht hat. dpa

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