Auszeichnung – Paul-Lincke-Ring für Silbermond

Goslar  Mit dem Preis reiht die Band sich ein in die Größen der deutschen Popmusik. Auch über ein Konzert in Goslar wird spekuliert.

Silbermond beim Echo 2012. Ebenfalls für einen Preis kommt die Band im Frühjahr nach Goslar.

Silbermond beim Echo 2012. Ebenfalls für einen Preis kommt die Band im Frühjahr nach Goslar.

Foto: Britta Pedersen/dpa.

Die sächsische Pop-Rock-Band Silbermond erhält in diesem Jahr den Paul-Lincke-Preis der Stadt Goslar. Das hat Oberbürgermeister Oliver Junk (CSU) am Freitag in Goslar mitgeteilt. Die Band stehe wie keine zweite für die deutsche Pop-Musik des noch jungen Jahrtausends, sagte Junk.

Zu den erfolgreichsten Liedern von Stefanie Kloß (Gesang), Johannes Stolle (Bass), Thomas Stolle (Gitarre, Klavier) und Andreas Nowak (Schlagzeug) zählen „Symphonie“, „Das Beste“ und „Irgendwas bleibt“. Der Preis wird voraussichtlich im Frühsommer in Hahnenklee überreicht, möglicherweise gibt Silbermond dann in Goslar auch ein Konzert.

Der Paul-Lincke-Ring erinnert an den 1946 in Goslar-Hahnenklee beigesetzten Komponisten Paul Lincke („Berliner Luft“). Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an Künstler verliehen, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik verdient gemacht haben. Preisträger waren bisher unter anderem Udo Jürgens, Peter Maffay, Udo Lindenberg, die Fantastischen Vier und zuletzt Annette Humpe.

Silbermond stammt aus dem sächsischen Bautzen. Zunächst traten die vier unter verschiedenen Namen als Cover-Band auf, seit 2002 dann als Silbermond. Die Gruppe hat bisher vier Alben veröffentlicht und wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Echo als beste Newcomer (2005), als bester Live-Act (2007 und 2010) und mit dem Comet als beste Band (2010). dpa.

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