Leitartikel

Zu wenig ist geschafft

„Die Krise ist nicht vorbei – manche sagen, die größte Herausforderung kommt erst noch: Integration.“

Vor gut drei Jahren wirkte die Debatte über das europäische Asylsystem noch plüschig-weich wie die Kuscheltiere, die Nothelfende am Münchner Bahnhof an Flüchtlingskinder verteilt haben. Kanzlerin Merkel sagte: „Wir schaffen das.“ Doch schnell war klar: Städte und Gemeinden waren überfordert, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schlitterte mit Fehlern und Pannen durch die Krise, Fremdenfeinde gewannen an Macht. Deutschland konnte nicht mehr, andere Staaten wie Polen und Ungarn wollten gar nicht erst. Bis heute hat Europa nie zu einem gemeinsamen Konzept gefunden, wie der reiche Kontinent einen Teil dazu beitragen kann, die globale Krise zu mildern. Erst ließ Europa die Menschen unkontrolliert von Grenze zu Grenze marschieren und schaute hilflos zu. Jetzt lautet der Kern der EU-Asyl-Strategie: Abschottung. Beides ist falsch.

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