„Wir haben es nicht geschafft“

Der Leser Rainer Grotehen aus Braunschweig zeichnete seine Meinung zur Pressekonferenz der Bundeskanzlerin.

Der Leser Rainer Grotehen aus Braunschweig zeichnete seine Meinung zur Pressekonferenz der Bundeskanzlerin.

Berlin  Alle Leserbriefe beziehen sich auf die Pressekonferenz von Angela Merkel:

Zwar eine Optimismus verbreitende Formel, im Grunde genommen jedoch nur eine leere Worthülse, die gefüllt und ausgelegt werden kann, gerade wie es einem gefällt, die keinen konkreten Inhalt hat, aber dienlich ist, den Bürger einzuschläfern. Genau betrachtet ist diese Sprechblase schon jetzt in sich zusammengefallen: Wir haben es schon jetzt nicht geschafft, die rund 800 000 Asylbewerber bei uns aufzunehmen, denn ein nicht unerheblicher Teil ist schon jetzt zurückgeführt worden, und ein großer Teil wird noch abgeschoben werden müssen. Angenommen, Deutschland schiebt

50 Prozent der Menschen ab, auch dann wird es noch heißen: Wir schaffen das. Angenommen, unter den Zugereisten sind nur 0,05 Prozent latent terrorbereite Individuen und es gibt damit zunehmend Terroraktionen und Todesopfer, dann schaffen wir das auch noch. Nur wie und zu welchem Preis für die Betroffenen und für uns Bürger? Man muss es schon als dreist bezeichnen, sich jetzt noch immer hinter dieser Sprechblase zu verstecken. Aber wir kennen das natürlich, in der Politik darf man keine Fehler zugeben, man muss sie aussitzen bis zum bitteren Ende.

Sylvester Grund, Braunschweig

Merkel nähert sich grüner Politik

Wir schaffen das. Dieser Satz ist nur eine Seite der Medaille. Die andere lautet: „Das Asylrecht kennt keine Obergrenzen.“

Damit erhebt die Kanzlerin ein abstraktes Recht über die Selbstbestimmung des eigenen Volkes.

Sie stellt damit die Weichen für eine mögliche Koalition mit den Grünen, denn sie setzt die Forderung grüner Politik um, die sich manifestiert in Äußerungen ihrer Spitzenpolitiker. Jürgen Trittin: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte. Uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. Januar 2005)

Joschka Fischer: „Deutschland muss von außen eingehegt und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“ (Die Welt, 7. Februar 2005)

Das Selbsterhaltungsrecht Deutschlands wird von diesen Politikern mit Füßen getreten. Deutschland verliert die innere Souveränität und damit die Kraft zur Integration. Die Fremdbestimmung der deutschen Bevölkerung durch eine kleine politische „Elite“ ist unerträglich.

Peter Heine, Salzgitter

Irgendwann heißt es: Die schaffen was

Bei er Vision von Frau Merkel: „Wir schaffen das!“ habe ich doch so hin und wieder die Befürchtung, dass wir irgendwann mal sagen müssen: „Die schaffen was!“

Herbert Metzner, Wendeburg

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder