Bundesamt ist in Sachen Asse scheinheilig

Die Diskussion um die Asse beschäftigt weiter unsere Leser.

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Braunschweig Zu „Asse-Initiativen werfen Bundesamt Untätigkeit vor“ vom 18. September:

Das ist frech, wie sich Herr König positioniert. Seit spätestens 8. August war klar, dass das selbstherrliche Agieren des BfS von der Asse-2-Begleitgruppe nicht mehr schweigend hingenommen wird, die Devise „Konsens vor Inhalten“ endlich verlassen wurde. Schon bei der ersten öffentlichen Sitzung dieses Gremiums im Mai mahnten die Experten Daten aus dem BfS an, die seit zwei Jahren zurückgehalten werden. Auch meine Erfahrung mit dem BfS ist eine seltsame: Antworten aus drei verschiedenen Stellen, Bezüge unklar, und die wichtigste Strategie: alles auf den Abklinghaufen.

Renate Wieland, Wolfenbüttel

Präsident König hat eine Chance vertan

Ebenfalls zu diesem Thema:

Lange war von ihm nichts zu sehen und zu hören, jetzt äußert sich der Präsident des BfS besorgt. Ja, warum ist er dann der Einladung der Begleitgruppe nicht gefolgt? Warum hat er die Chance eines Gesprächs am 6. September vertan, wenn er den Sachverhalt klären kann? Offensichtlich sollte die Zeit bis zur Wahl genutzt werden, um die Sohle zu betonieren, auf der der meiste Müll liegt. Das BfS muss lernen, dass Dinge, die nicht den Absprachen entsprechen, unweigerlich an die Öffentlichkeit kommen. Einen Rückfall in eine Begleitgruppenpolitik darf es bei der Diskussion um die Asse nicht mehr geben.

Eleonore Bischoff, Wolfenbüttel

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