Wolfsburg. Von Silbermond bis James Blunt: Ab dem 21. Juni gibt es Konzerte und Freizeitspaß. Die Preise wurden erhöht. Es gibt weitere Änderungen.

Parallel zu den Sommerferien in Niedersachsen veranstaltet die Autostadt in Wolfsburg in diesem Jahr ihr zweites Sommerfestival mit Live-Konzerten und einem Rahmenprogramm für die ganze Familie. Auf der großen Lagunenbühne (Kapazität 9000 Zuschauer) und der kleineren Porschebühne (1300 Plätze) treten vom 22. Juni bis Anfang August nationale und internationale Musik-Stars auf, darunter ZZ Top, Katie Melua, Jan Delay, Alvaro Soler und James Blunt.

Anders als beim ersten Sommerfestival im vergangenen Jahr läuft das Tages-Freizeit-Programm mit Klettertürmen, Luftkissen-Spielwiese, Kreativ-Workshops und anderen Attraktionen allerdings getrennt vom Konzertangebot – und kostet auch extra: 23, ermäßigt 19 Euro. Für Jahreskarteninhaber ist es frei. Finden Konzerte auf der großen Lagunenbühne statt, müssen Tagesbesucher die Autostadt um 17 Uhr verlassen.

Gegenüber dem einheitlichen 25-Euro-Supersparpreis vom vergangenen Jahr, der auch das Tagesprogramm umfasste, wurden die Preise für die Konzerte leicht angehoben – zumindest die für die Shows auf der großen Lagunenbühne. Sie kosten dieses Jahr 33,70 Euro (bis 17 Jahre 17,20 Euro). Die Konzerte auf der Porschebühne, auf der auch Jazzmusiker und andere Künstler jenseits des Mainstreams wie Al Di Meola und Nils Landgren auftreten, kosten dagegen lediglich 11,70 Euro. Hier gibt es allerdings keine Ermäßigung. Der allgemeine Vorverkauf startet am Montag, 22. April.

Silbermond-Sängerin Steffi Kloß – hier bei einem Auftritt in Braunschweig im vergangenen Jahr – eröffnet mit ihrer Band den Sommerfestival-Konzertreigen.
Silbermond-Sängerin Steffi Kloß – hier bei einem Auftritt in Braunschweig im vergangenen Jahr – eröffnet mit ihrer Band den Sommerfestival-Konzertreigen. © Rüdiger Knuth | Rüdiger Knuth

Mit Silbermond geht es los: Diese 29 Künster treten vom 22. Juni an auf

Das sechswöchige Festival beginnt bereits am Freitag, 21. Juni. Silbermond startet am Folgetag den musikalischen Reigen, den James Blunt am Sonntag, 4. August, beendet. Nachdem die Planungsphase bedingt durch zwei Pannen, dem Terminleak der US-Bluesrocker ZZ Top im Dezember und dem Programmleak vor ein paar Tagen, etwas unruhig verlaufen war, stellte Autostadt-Entertainment-Manager Roland Kalweit am Donnerstag das gesamte Programm offiziell, enstpannt und in aller Ausführlichkeit vor. Diese 29 Acts treten im Sommer in Wolfsburg auf:

  • Samstag, 22. Juni, 20 Uhr Lagunenbühne: Silbermond
  • Donnerstag, 27. Juni, 18 Uhr Porsche-Bühne: Mario Biondi
  • Freitag, 28. Juni, 20 Uhr Lagunenbühne: Status Quo
  • Samstag, 29. Juni, 18 Uhr Porsche-Bühne: Kelvin Jones
  • Sonntag, 30. Juni, 20 Uhr Lagunenbühne: Katie Melua
  • Mittwoch, 3. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: The Great Guitars
  • Donnerstag, 4. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Lotte
  • Freitag, 5. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: Montez
  • Samstag, 6. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: Juli
  • Sonntag, 7. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Popa Chubby
  • Dienstag, 9. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Welshly Arms
  • Mittwoch, 10. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Stephen Triffitt
  • Donnerstag, 11. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Moyka
  • Freitag, 12. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: Jan Delay & Disko No. 1
  • Samstag, 13. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: ZZ Top
  • Dienstag, 16. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Alec Benjamin
  • Mittwoch, 17. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: Scooter
  • Donnerstag, 18. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Kennedy Administration
  • Freitag, 19. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Loi
  • Samstag, 20. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: Lena
  • Sonntag, 21. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Nils Landgren Funk Unit
  • Mittwoch, 24. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Al Di Meola
  • Donnerstag, 25. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: HE/RO
  • Samstag, 27. Juli, 20 Uhr Lagunenbühne: Michael Schulte
  • Dienstag, 30. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Tom Walker
  • Mittwoch, 31. Juli, 18 Uhr Porsche-Bühne: Birdy
  • Freitag, 2. August, 18 Uhr Porsche-Bühne: Blues Company
  • Samstag, 3. August, 20 Uhr Lagunenbühne: Álvaro Soler
  • Sonntag, 4. August, 20 Uhr Lagunenbühne: James Blunt
Mehrere Tausend Musikfreunde werden auch in diesem Jahr bei den Sommerkonzerten in der Autostadt dabei sein.
Mehrere Tausend Musikfreunde werden auch in diesem Jahr bei den Sommerkonzerten in der Autostadt dabei sein. © regios24 | Helge Landmann

Autostadt-Chef Armin Maus: Warum die Sommerfestival-Preise angehoben wurden

Der Stolz und die Vorfreude auf das erneut stattliche Programm war Autostadt-Entertainment-Chef Roland Kalweit anzumerken, als er gestern bei der offiziellen Präsentation Stil, Verdienste und Vorzüge jedes Künstlers und jeder Künstlerin mit teils sehr persönlichen Worten ausführlich erläuterte. Aber es gab auch andere Töne.

„Wir sind uns bewusst, dass der Volkswagen-Konzern sich großen Herausforderungen stellen muss und dafür erhebliche Anstrengungen unternimmt“, sagte Armin Maus, Vorsitzender der Autostadt-Geschäftsführung. „Unsere Preispolitik steht damit in Verbindung. Wir drehen den Euro noch einmal mehr um als sonst. Andererseits war es uns wichtig, dass das Sommerfestival eine Veranstaltung bleibt, die für Familien erschwinglich ist.“

News-Update

Wir halten Sie mit unserem Newsletter über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Autostadt verstehe sich als Standortfaktor und wolle dazu beitragen, dass es Spaß mache, in der Region zu leben und zu arbeiten, so Maus. Die Beschäftigten des Volkswagen-Konzerns machten das durch ihre Arbeit möglich. „Dafür sind wir dankbar.“

Passt das Motto „Beats, Bands und Beach“ in eine Zeit des Stellenabbaus?

Passt ein unbeschwertes Freizeitprogramm unter dem Motto „Beats, Bands und Beach“ in eine Zeit, in der Stellen in erheblicher Zahl abgebaut werden? Dazu sagt Autostadt-Sprecher Eric Felber: „Gerade aus Kreisen der Belegschaft kommen sehr positive Rückmeldungen zum Sommerfestival.“ Überhaupt seien die Besucher im vergangenen Jahr überwiegend aus Wolfsburg und der Region gekommen – abgesehen von Fans, die von weither anreisten, um ihre Stars zu sehen.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Dieses Rahmenprogramm für die Familie ist neu

Neben den Konzerten bietet die Autostadt im Sommer auch zahlreiche Freizeitaktionen für Familien. Vieles ist neu, darunter die Spielwiese vor dem Volkswagen-Pavillon, außerdem ein großes Airtramp, ein Luftkissen mit drei Ebenen. Erstmals in diesem Jahr dabei: ein zwölf Meter hoher Kletterturm im Stil des Geschicklichkeitsspiels Jenga.

Auch interessant

Bekannt aus dem Vorjahr sind mehrere acht Meter hohe Klettertürme mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren, Loungeschaukeln auf dem Parkgelände und die Cool Summer Island mit Lounge, Sitz- und Liegemöglichkeiten am Sandstrand, kostenlosen Fahrten in Tret- und Elektrobooten. Hinzu kommt eine Sandinsel, die per Seilfähre erreicht werden kann.

Schwan-Tretboote sollen auch in diesem Jahr beim Autostadt-Sommerfestival ihre Runden drehen.
Schwan-Tretboote sollen auch in diesem Jahr beim Autostadt-Sommerfestival ihre Runden drehen. © regios24 | Sebastian Priebe

Diese Bildungsangebote für Kinder gibt es beim Sommerfestival

Olaf Katzer, Leiter Bildung in der Autostadt, kündigte darüber hinaus ein großes Workshop-Programm für Kinder ab 6 Jahren an, mit 3D-Drucker- und Elektromobil-Werkstatt oder der Möglichkeit, Gravuren und Blumenpressen zu fertigen. Jugendliche und Erwachsene könnten auch in die Imkerei hineinschnuppern, an Kreativ- und Bewerbungstrainings oder Kochkursen teilnehmen. „Die Angebote sind wirklich breitgefächert und stehen für Werte, die auch dem Konzern wichtig sind, wie Keativität, Design, Technik, Natur und Handwerk“, sagte Katzer.

Kein Public Viewing von Spielen der Fußball-EM beim Sommerfestival

Live-Übertragungen von EM-Spielen wird es in der Autostadt nicht geben. Das passe nicht recht zum Sommerfestival, erklärte Armin Maus zur Begründung. Vor allem aber wolle man nicht zwei Dinge halbherzig machen, sondern ein Festival richtig.

Diese Berichte über Konzerte in Niedersachsen könnten Sie auch interessieren:

Keine wichtigen News mehr verpassen: