Lehre. Sie steht auf dem Marktplatz in Lehre und informiert sowohl Einheimische als auch Besucher über die Geschichte und die Geologie.

Die Geopark-Stele in Lehre steht nach Angaben der Gemeinde Lehre an prominenter Stelle auf dem Platz an der Marktstraße und ist für Einheimische und Touristen gut sichtbar. Sie wurde jetzt von Vertretern des „Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen“ und der Gemeinde Lehre offiziell vorgestellt. Die Infotafel gibt Auskunft über die lange Geschichte der Ortschaft Lehre und informiert über die lokalen geologischen Besonderheiten.

„Lehre ist Teil des Geoparks und das ist dank der Stele auch für alle gut sichtbar“, wird Gemeindebürgermeister Andreas Busch in der Pressemitteilung zitiert. Ein Geopark ist ein klar abgegrenztes Gebiet mit einer großen Dichte an geologischen Phänomenen, die Einblicke in die Entwicklung unserer Erde und der Landschaft geben, ergänzt die Gemeinde.

Lehre liegt im Bereich des „Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen“, der ein weites Netzwerk an Institutionen, Kommunen, Naturschutzverbänden und Bildungseinrichtungen geschaffen hat. „Gemeinsam wollen wir die Menschen informieren, die in unserem Geopark leben oder ihn besuchen, unsere Umwelt schützen und die Region nachhaltig weiterentwickeln“, so Tanja Mühlhaus vom Trägerverein des Geoparks, der seinen Sitz in der Umweltburg in Königslutter am Elm hat, über die Beweggründe.

Die Geopark-Stele in Lehre, die mit Unterstützung von Beschäftigten des Bauhofs der Gemeinde errichtet wurde, bietet einerseits Einblicke in die Geschichte der Ortschaft Lehre, die bereits 888 erstmals erwähnt wurde. Andererseits erfährt man dort viel Wissenswertes über die Geologie in der Region.

So befindet sich Lehre etwa zwischen den beiden Juramulden von Hondelage und Schandelah. In Schandelah kann man eine außerordentliche Fossillagerstätte von internationalem Rang besuchen: Der dort vorhandene Posidonienschiefer ist ein besonders fossilreiches Gestein, das vor 185 Millionen Jahren auf dem Meeresgrund entstanden ist. Mit diesem Posidonienschiefer ist auch der Sockel der Geopark-Stele in Lehre befüllt, auf dem sich gut einzelne Fossilien erkennen lassen.

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„Wir freuen uns, dass sich Gäste durch die Geopark-Stele über Lehre informieren können. Aber auch Einheimische entdecken vielleicht Neues, das ihnen noch nicht bekannt war“, so die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Diana Siedentopf.

Ausführliche Informationen zum Geopark und zu Veranstaltungen findet man unter www.geopark-hblo.de.

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