Eichendorffschule Schöningen

Dafür gewinnen Schöninger Hauptschüler einen Bundeswettbewerb

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Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz (von rechts) überreichte bei der Preisverleihung die Auszeichnungen an Lehrerin Samira Lokvančić-Hajrić und Schulleiterin Gabriele Ruhe sowie an die Zweit- und Drittplatzierten.  

Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz (von rechts) überreichte bei der Preisverleihung die Auszeichnungen an Lehrerin Samira Lokvančić-Hajrić und Schulleiterin Gabriele Ruhe sowie an die Zweit- und Drittplatzierten.  

Foto: Marcus Gloger

Schöningen.  Die Schöninger Eichendorffschule holt den 1. Platz beim Deutschen „eTwinning-Preis“. Das Thema des Siegerprojekts ist ein ganz Aktuelles.

Die Schöninger Eichendorfschule ist mit dem ersten Platz des Deutschen „eTwinnig“-Preises ausgezeichnet worden. Lehrerin Samira Lokvančić-Hajrić und ihre Schülerinnen und Schüler des Englisch E-Kurses des Abschlussjahrgangs 2021/22 überzeugten die Jury mit ihrem Projekt „Gender Equality“. Die Auszeichnung überreichte die Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz und Bundesratsbeauftragte im EU-Bildungsministerrat, Dr. Stefanie Hubig, im Rahmen der Tagung „Best of Erasmus: Wie Schulen vom EU-Programm Erasmus+ profitieren“.

Im Fokus des Schöninger Schulprojektes habe das Thema „Gleichstellung der Geschlechter“ als eines der wichtigsten Themen, mit denen unsere Gesellschaften konfrontiert sind, gestanden, erklärt Samira Lokvančić-Hajrić. Schülerinnen und Schüler seien darin ermutigt worden, allgemein akzeptierte Verhaltensweisen und Einstellungen zur Gleichstellung von Menschen, insbesondere unterschiedlichen Geschlechts, zu hinterfragen und zu diskutieren. Hauptziel sei es gewesen, das Bewusstsein für die Gleichstellung der Geschlechter bei den Jugendlichen zu schärfen und ihnen bewusst zu machen, was sie an ihren eigenen Handlungen oder Aussagen ändern können. Denn nur wenn jeder einzelne Mensch etwas zur Förderung der Gleichberechtigung aller Menschen beitrage, so der Projektgedanke, können sich Gesellschaften positiv entwickeln.

Gegen 35 andere Wettbewerbsteilnehmer durchgesetzt

Zudem zielte das Projekt „Gender Equality“ darauf ab, „den Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu entwickeln und zu erweitern sowie den Umgang mit verschiedenen Web-Tools und anderen Technologien zu beherrschen“, so die Pädagogin.

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Stefanie Hubig würdigte dieses Engagement der insgesamt 36 Wettbewerbsteilnehmer, die „das beste aus dem Erasmus-Programm“ repräsentierten und in insgesamt vier Kategorien ausgezeichnet wurden: „So vielfältig die Themen waren und so unterschiedlich die Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher und Ausbildungspersonal dabei herangegangen sind: Sie alle verbindet, dass sie für Europa einstehen, andere zum Mitmachen motivieren und ihnen Ideen zu Themen wie Inklusion, digitale Bildung, demokratische Teilhabe, Nachhaltigkeit und Mehrsprachigkeit vermitteln.“

Schöninger erhalten Preis für innovatives Konzept

Die Wettbewerbskategorie „eTwinning“, in der die Schöninger Hauptschule in der Altersklasse 16 bis 21 Jahre den Bundessieg erzielte, ermöglicht Schulen und Kitas in Europa, digital zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu lernen. Ziel ist dabei, neben der Förderung der Medienkompetenz auch das interkulturelle Bewusstsein zu stärken und Fremdsprachenkenntnisse praktisch anzuwenden.

Mit dem Deutschen eTwinning-Preis zeichnet der Pädagogische Austauschdienst (PAD) europäische Schulpartnerschaften aus, die in herausragender Weise mediengestützte Unterrichtsprojekte durchführen und dabei innovative Wege beschreiten. Der PAD ist als einzige staatliche Einrichtung in Deutschland im Auftrag der Länder für den internationalen Austausch und die internationale Zusammenarbeit im Schulbereich tätig. Als Teil des Programms Erasmus+ wird „eTwinning“ von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert.

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