Schüler aus Vorsfelde laufen für guten Zweck um den Neuen Teich

Vorsfelde.  Rund 1800 Mädchen und Jungen gehen an den Start. Sie sammeln Geld für den Verein „Wasser für Kenia“.

Rund 1800 Schüler aus Vorsfelde liefen beim Sponsorenlauf für den guten Zweck.

Rund 1800 Schüler aus Vorsfelde liefen beim Sponsorenlauf für den guten Zweck.

Foto: Helge Landmann / Regios24

Der Neue Teich war gestern fest in Vorsfelder Hand. Nicht nur die Schüler des Phoenix-Gymnasiums, sondern auch die der Realschule, der Hauptschule und der Förderschule nahmen am großen Sponsorenlauf rund um den Teich teil. Insgesamt liefen so rund 1800 Schüler für den guten Zweck. Der Erlös der Aktion kommt dem Verein „Wasser für Kenia“ zugute.

Dichtes Gedränge herrschte rund um den Neuen Teich. Besonders unterhalb des Mehrgenerationenhauses, von wo aus die Schüler auf die Strecke gingen, standen die Schüler dicht an dicht. Während die einen ihre Laufkarten abgaben, bereiteten sich die anderen auf den Start vor. Wieder andere beendeten ihren Lauf und machten sich anschließend auf den Heimweg.

Im Vorfeld hatten sich die Schüler Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene Runde einen bestimmten Betrag zahlten. Meistens waren es die Eltern. Auf drei Runden war der Lauf zunächst für jeden begrenzt, was einen finanziellen Hintergrund hatte.

Denn: Manche Spender gaben pro Runde 100 Euro, wie Lehrer und Organisator Volker Mülle verriet. So sollten böse Überraschungen vermieden werden, wenn das Kind hinterher erheblich mehr gelaufen wäre. Wer dies wollte, konnte es jedoch tun. Genauso: Wer mehr spenden wollte, wurde darin ebenfalls nicht gebremst.

Dass die Schüler des gesamten Schulzentrums an dem Sponsorenlauf teilnehmen, war in diesem Jahr erstmals der Fall. „Damit ist es auch der größte Sponsorenlauf für den Verein Wasser für Kenia“, sagte Mülle. Der Lionsclub Vorsfelde unterstützte die Aktion zudem mit einer Spende von 500 Euro, der SV Glentorf mit einem Betrag von 100 Euro.

„Bisher haben wir die Erlöse der Spendenläufe dafür verwendet, für verschiedene Schulen in der Region Kenia Wassertanks anzuschaffen und Sanddämme zu bauen“, berichtete Mülle.

Im vergangenen Jahr hatten die Gymnasiasten einen Betrag von 16 000 Euro erlaufen, vor zwei Jahren erliefen Realschüler und Gymnasiasten gemeinsam eine Summe von knapp 25 000 Euro, sagte Mülle. „Unser Ziel ist es immer, vor Ort Wasser zur Verfügung zu stellen“, sagte der Lehrer. In der Vergangenheit sei beispielsweise schon erreicht worden, dass 600 Mädchen zur Schule gehen können, weil sie mittlerweile kein Wasser mehr holen müssen.

In diesem Jahr sollen Schulgärten mitfinanziert werden, damit Essen selbst angebaut werden kann. „So können die Schüler wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag bekommen“, sagte Mülle.

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