Wolfsburg. Der Wolfsburger Kulturausschuss stimmte in seiner Sitzung dem Haushalt zu. Eine Abstimmung sorgte bei manchen allerdings für Unmut.

Der Teilhaushalt im Bereich Kultur hat eine Hürde genommen: Der Kulturausschuss im Rat der Stadt Wolfsburg stimmte am Mittwochabend in öffentlicher Sitzung zu – bei einer Enthaltung. Für Kultur sind rund 10,6 Millionen Euro für 2024 eingeplant, von denen 600.000 Euro den städtischen Fehlbetrag erhöhen. Kulturdezernent Kai-Uwe Hirschheide war zufrieden: „Kultur ist ein Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.“ Dennoch seien Einsparungen unumgänglich gewesen. So wären trotz höherer Personalkosten und Inflation die Mittel für institutionelle Förderung eingefroren. Ausschuss-Vorsitzende Sandra Straube (PUG) ergänzte, es würden auch Vorhaben wie die Gedenkstätte Laagberg weitergeplant, aber der Baubeginn erst 2025 vorgesehen.