Wolfsburg. Im Jahr 2024 geht es in den Räumen auf Schloss Wolfsburg um die Spaltung der Gesellschaft und die Frage, wie sie aufzuhalten ist.

Die einen wählen AfD, die anderen gehen auf eine Demo gegen Rechts. Dieser Tage kann es sich schon mal so anfühlen, als gebe es nur zwei Gruppen in Deutschland, die einander in ihren Überzeugungen gegenüberstehen. Justin Hoffmann, Leiter des Kunstvereins in Wolfsburg, spricht von einer „zunehmenden Polarisierung“, die sich in vielen Ländern abzeichne. „Antidemokratische Kräfte sind sehr präsent, in den USA, in Frankreich, in Polen und auch bei uns“, sagt er. Viele Menschen könnten mit Pluralität nicht umgehen und bevorzugten autokratische Modelle. „Das beschäftigt mich persönlich, und das macht mir auch Angst.“