Wolfsburg. Der Abfluss von durch Altlasten verschmutztem Grundwasser soll durch zwölf neue Brunnen zumindest eingedämmt werden.

Längst passé. Die Galvanik, einst nahe Halle 12 im Volkswagen-Stammwerk betrieben, ist obsolet. VW wendet dieses elektrolytische Verfahren zum Abscheiden von Metallen auf Oberflächen nicht mehr an. Chrom-Stoßstangen sind durch Kunststoff-Stoßstangen ersetzt. Aber das Unternehmen gibt „Millionen“ aus, sagte Katy Scheffler, Umweltbeauftragte im Stammwerk. Es handle sich um einen „Abwehrriegel“ gegen die Verunreinigung von Grundwasser, ergänzte Patrick Gropengießer, zuständig für Altlasten. Die Gefahr geht von sogenannten Ewigkeits-Chemikalien aus, von PFAS, also per- und polyfluorierte Chemikalien.