Wolfsburg. Der Wolfsburger Weihnachtsmarkt 2023 ist vorbei, die ersten Stände sind schon weg. Die WMG zieht eine positive Bilanz.

Während die Händler längst nicht alle zufrieden waren mit dem Wolfsburger Weihnachtsmarkt, zog die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing Gesellschaft (WMG) am Freitag eine äußerst positive Bilanz.

„Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf und der Resonanz zum Wolfsburger Weihnachtsmarkt. Trotz zeitweiliger Wetterherausforderungen und damit verbundener Einschränkungen behielt der Weihnachtsmarkt seine Anziehungskraft für ein breites Publikum aus Wolfsburg und der Region“, erklärte Wolfsburgs Wirtschaftsdezernent und WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer zum Ende des Weihnachtsmarktes. Vor allem das Rahmenprogramm habe den Markt zu einem besonderen Erlebnis für Familien gemacht und großen Zuspruch erhalten.

Wolfsburger Weihnachtsmarkt endete am 29. Dezember

Die Besucherinnen und Besucher konnten seit Ende November in der Porschestraße an rund 60 Ständen verweilen und die weihnachtliche Stimmung sowie das abwechslungsreiche kulinarische Angebot genießen. In den traditionellen VW-Bulli-Verkaufsständen gab es Kunsthandwerk wechselnder lokaler Händler. Auf der Bühne spielten Bands. Sie hätten durchgehend ein großes Publikum angezogen, erklärt die WMG.

Das kostenlose Kinderprogramm der Grizzlys Wolfsburg, des Wölfi-Clubs des VfL Wolfsburg sowie der Familie Sterz im Haus des Weihnachtsmannes sei von zahlreichen Schulen, Kindergärten
und kleinen Weihnachtsmarktgästen rege angenommen worden.

VfL-Spieler und Spielerinnen als Weihnachtsmarkt-Verkäufer

Viel Aufmerksamkeit erregte die Kooperation mit dem VfL Wolfsburg. Wöchentlich verkauften bekannte Teammitglieder auf dem Weihnachtsmarkt Speisen und Getränke. Neben den VfL-Geschäftsführern Marcel Schäfer, Michael Meeske und Tim Schumacher machten die Spieler
Koen Casteels, Patrick Wimmer, Rebecka Blomqvist und Vivien Endemann sowie
Ex-VfL-Spieler Roy Präger und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz mit.

„Abgesehen von der Wetterlage und der in diesem Jahr vergleichsweise kurzen Adventszeit, haben wir sowohl von den Schaustellerbetrieben, Händlern, Künstlern als auch unseren innerstädtischen
Partnern sehr positives Feedback erhalten“, resümierte WMG-Bereichsleiter Frank Hitzschke. „Wir verstehen es als unseren Auftrag, die Stärken des Wolfsburger Weihnachtsmarktes gemeinsam weiter auszubauen.“ Zum Ende des Weihnachtsmarktes dankte er Kooperationspartnern und
Sponsoren. Ohne sie, so Hitzschke, wäre ein Weihnachtsmarkt in dieser Form nicht möglich gewesen.

Corn Dogs und Langos, Feuerzangenbowle und Glögi

An den Holzhäuschen auf dem Hugo-Bork-Platz konnten Weihnachtsmarktbesucher in diesem Advent Pasta aus dem Parmesanleib, Schmalzkuchen, Suppen, Wurst, Langos, Handbrot, Kartoffelgerichte, Corn Dogs, heißen Schafskäse, Flammlachs, Crêpes, VW-Currywurst, Champignons und Poffertjes essen. Die Weihnachtsschänke schenkte Glühwein und andere Getränke aus, an der Ski-Scheune ging Feuerzangenbowle über den Tresen.

Vor der City-Galerie duftete es nach Bratwurst und Pommes, Baguettes, XXL-Hotdogs und Bratwürsten, Pelmeni, Schaschlik sowie anderen osteuropäische Spezialitäten, Langos, Churros, Crêpes, Schmalzkuchen und Schneebällen, Pizza, Spanferkel, Poffertjes, Grillspezialitäten und ungarischen Spezialitäten. In die Weihnachtsmarktbecher kamen an der Waldschänke Glühwein und andere Heißgetränke, an der Glühwein-Pyramide und Angie‘s Glühweinstand natürlich ebenfalls. Außerdem versprach eine Bude „Gutes aus Finnland“ mit Glögi und anderen Heißgetränken. Auch ein Apfelglühweinstand war zum ersten Mal dabei.

Rund 60 Stände gab es auf dem Weihnachtsmarkt zu entdecken

Vor C&A gab es Pferdewürstchen, Schmalzkuchen und Gebäck sowie Folienkartoffeln.

Außerdem konnten sich die Weihnachtsmarkt-Besucher mit Salzwedeler Baumkuchen, Schnaps und Likör, Schmuck und Deko, Tonwaren, Mützen, Socken und anderen Wollprodukten, Mandeln, Schokofrüchten und Süßigkeiten, Sülfelder Korn, Tee und Kräuterbonbons eindecken.

Winterwelt in der Autostadt läuft noch bis zum 7. Januar

Für Kinder wurden ein Kinderprogramm und drei Karussells geboten. Im Neuland-Haus des Weihnachtsmannes konnten sie basteln, draußen fanden weihnachtliche Lichtershows statt. Das Bühnenprogramm auf dem Hugo-Bork-Platz endete am Samstag vor Weihnachten.

Länger als der Wolfsburger Weihnachtsmarkt ist die Winterwelt in der Autostadt geöffnet. Sie endet erst am 7. Januar.