Planetarium

360-Grad-Videospiel im Wolfsburger Planetarium

| Lesedauer: 2 Minuten
Im Wolfsburger Planetarium kann nun ein 360-Grad-Videospiel an der Kuppel gespielt werden.

Im Wolfsburger Planetarium kann nun ein 360-Grad-Videospiel an der Kuppel gespielt werden.

Foto: Anja Weber / regios24

Wolfsburg.  Zwei Jahre lang wurde „Space Challenge“ von Studenten aus Braunschweig für das Planetarium im Wolfsburg entwickelt. Was die Besucher erwartet.

Mittendrin statt nur dabei: Bisher waren Besucher des Planetariums eher passive Beobachter, aber das ändert sich. Knapp zwei Jahre hat die Entwicklung des ersten 360-Grad-Computerspiels für die Planetariums-Kuppel gedauert.

In Kooperation mit dem Institut für Computergraphik (ICG) der TU Braunschweig ist das Multiplayer-Spiel „Space Challenge“ entstanden, in dem Besucher die Fulldome-Technik nutzen, um ihr eigenes Raumschiff zu steuern, gegeneinander anzutreten oder miteinander Aufgaben zu meistern und Highscores zu knacken, wie es in einer Mitteilung des Planetariums heißt.

Die Besucher des Planetariums steuern das Spiel über ihr eigenes Handy

Geschäftsführerin Eileen Pollex betont, dass aus dem interplanetaren Wissenschaftstheater einmal mehr ein interaktives Erlebnis wird: „Alle im Publikum können mitmachen und steuern den eigenen Avatar an der Kuppeldecke. Den Controller haben Besucherinnen und Besucher dabei praktisch schon in der eigenen Tasche, gespielt wird nämlich mit dem eigenen Smartphone über eine WebApp.“

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Drei Studenten der TU Braunschweig – Jonas Penshorn, Niklas Mainzer und Johannes Weinert – haben sich intensiv mit der Programmierung und Erstellung der Story beschäftigt. Unterstützt wurden sie dabei von Dr. Jan-Philipp Tauscher vom ICG. Finanziell unterstützt wurde die Produktion des Spiels durch den Fördertopf für digitale, kulturelle Projekte des Dezernates III der Stadt Wolfsburg.

Für die Braunschweiger Entwickler war es ein Kindheitstraum

„Wir haben hier die Chance genutzt, uns den Kindheitstraum eines eigens entwickelten Spiels zu verwirklichen“, erklärt Mitentwickler Johannes Weinert. Und Jonas Penshorn sagt: „Es war eine wundervolle Herausforderung, neue Systeme kennenzulernen und deren Eigenarten zu meistern.“

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