Sporthallen

Stadt Wolfsburg investierte 34 Millionen Euro in Sportstätten

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Die Gymnastik- und Sporthalle der Bunten Grundschule in Detmerode wird für vier Millionen Euro saniert. Insgesamt hat die Stadt Wolfsburg in den vergangenen fünf Jahren rund 34 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten ausgegeben.

Die Gymnastik- und Sporthalle der Bunten Grundschule in Detmerode wird für vier Millionen Euro saniert. Insgesamt hat die Stadt Wolfsburg in den vergangenen fünf Jahren rund 34 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten ausgegeben.

Foto: Darius Simka / regios24

Wolfsburg.  Verwaltung und Sportausschuss ziehen eine Bilanz der letzten fünf Jahre. Der Sanierungsstau ist groß, weitere Projekte warten auf ihre Umsetzung.

Trotz finanziell schwierigen Zeiten gibt es im Sportbereich keinen Stillstand: Rund 34 Millionen Euro hat die Stadt Wolfsburg in den vergangenen fünf Jahren für die Sanierung, die Modernisierung sowie den Neubau von Sportstätten ausgegeben.

„Wir haben einige Projekte auf den Weg gebracht“, sagte Sportausschuss-Vorsitzender Werner Reimer am Dienstag während eines Pressegesprächs. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ingolf Viereck sowie Sportdezernentin Monika Müller und Geschäftsbereichsleiter Reiner Brill blickte er auf diese Ratsperiode zurück.

Sportstätten: Große Baumaßnahmen kosten die Stadt Geld

Um die 50 Projekte wurden demnach seit 2016 umgesetzt oder angeschoben – vom Sporthallen-Neubau über Generalsanierungen bis hin zu Dachreparaturen oder neuen Beregnungsanlagen für Sportplätze. Der Großteil des Geldes floss in größere Baumaßnahmen: Der Neubau der Sport- und Gymnastikhalle am Wolfsburger Ratsgymnasium schlug beispielsweise mit sieben Millionen Euro zu Buche.

Die Generalsanierung der Sport- und Gymnastikhalle der Bunten Grundschule in Detmerode kostet die Stadt vier Millionen Euro. Diesen Sommer soll außerdem mit der Generalsanierung der Turnhalle A an der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule begonnen werden. Kostenpunkt: 3,2 Millionen Euro.

Neubau und Sanierung: Priorisierung der Projekte

Der Sanierungsbedarf von kommunalen und vereinseigenen Sportstätten in Wolfsburg ist groß – vor allem, weil viele Gebäude in den 60er Jahren erbaut wurden. Dieselaffäre und Corona-Pandemie schmälerten aber die städtischen Einnahmen. Deshalb musste priorisiert werden. „Wir hätten gerne mehr umgesetzt, eine Reihe von Projekten wartet nun auf den neuen Sportausschuss“, machte Ingolf Viereck, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, deutlich.

Investiert werden müsse etwa in Fallersleben und in Westhagen. „Den Sanierungsstau sind wir angegangen. Das große Aufholen haben wir aber nicht wie gewünscht geschafft“, ergänzte Reimer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU.

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Startschuss für den Neubau einer Sporthalle in Wendschott

Hingezogen hat sich etwa der Sporthallen-Neubau in Wendschott, der die Mitglieder des Sportausschusses seit vielen Jahren beschäftigt. In der Online-Sitzung am Dienstagnachmittag wurde nun der Objektbeschluss einstimmig gefasst. Auf dem Gelände des Sportvereins WSV Wendschott soll die neue Halle samt Funktionstrakt und Außenanlagen gebaut werden.

Mit Kosten in Höhe von fast 5,3 Millionen Euro rechnet die Stadt. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant. „Mit Blick auf den Standort ist es zwar nicht die ideale Lösung, für Schule, Vereine und den ganzen Ortsteil aber doch eine zufriedenstellende Lösung“, sagte Sportausschuss-Mitglied Stefan Kanitzky (FDP). Auch Uwe Kirsch (PUG) begrüßte den Beschluss: „Es ist ein Zeichen, dass der Sportausschuss auch in schwierigen Zeiten zusammensteht.“

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