Jetzt gibt’s Karten für Wolfsburgs Autokino

Wolfsburg.  Der Vorverkauf für Wolfsburgs Autokino läuft! Seit Donnerstagmittag gibt es Online-Tickets, auch für die Autodisco und eine Comedy-Show.

DJ Simon Jetzke (links) und Esplanade-Chef Jan Schroeder organisieren das Autokino auf dem Bauking-Parkplatz. 

DJ Simon Jetzke (links) und Esplanade-Chef Jan Schroeder organisieren das Autokino auf dem Bauking-Parkplatz. 

Foto: Katharina Keller

Die Kinosäle sind seit einigen Monaten verwaist, ein normaler Besuch ist vorerst nicht möglich. Und so gehen die Betreiber andere Wege und organisieren Autokinos, die bereits vor einigen Jahrzehnten schon einmal Hochkonjunktur hatten.

Jan Schroeder stellt gemeinsam mit einem Team ein Autokino für Wolfsburg auf die Beine. Auf dem Mitarbeiter-Parkplatz des Baustoffhandels Bauking im Gewerbegebiet Vogelsang sollen 80 Autos Platz haben. Nun steht auch das Programm: Am Donnerstag, 28. Mai, starten die Veranstalter mit dem Film „Joker“, der um 20.30 Uhr laufen soll. Einlass ist um 20 Uhr. Am Freitag wird das Drama erneut gezeigt. Im Anschluss gibt es eine Autodisco mit DJ Stoki. Start ist hier um 23.30 Uhr, Einlass um 23 Uhr. Hits der 80er- und 90er-Jahre sollen über das Autoradio zu hören sein.

Das komplette Programm und die Karten gibt es auf der Internetseite des Delphin-Palastes. Der Betreiber des ältesten Wolfsburger Kinos gehört dem Team ebenfalls an. Verkaufsstart ist an diesem Donnerstag um 12 Uhr. Per Mail werden die Tickets dann mit QR-Code verschickt. Weitere Filme, die bis zum 1. Juni gezeigt werden, sind unter anderem die Kinderfilme „Trolls“ und „Shaun das Scharf – Ufo-Alarm“ sowie „A Star is Born“. Im Programm haben die Wolfsburger auch die deutsche Filmkomödie „Das perfekte Geheimnis“. Darüber hinaus bietet Schroeder am 1. Juni um 20 Uhr Car-Comedy mit Niklas Siepen, Samed Warug und Jan Friedrich an.

Die Genehmigung der Stadt erhielten die Veranstalter innerhalb von Tagen. „Das war innerhalb einer Woche fix. Die Zusammenarbeit hat super funktioniert“, freut sich Schroeder. Strenge Auflagen gibt es in Corona-Zeiten natürlich dennoch. So hatte die Stadt Wolfsburg zunächst bei bevorstehenden Veranstaltungen einen Mindestabstand zwischen den Fahrzeugen von 1,5 Metern bestimmt. „Durch die Änderungen in der Landesverordnung ist dieser Mindestabstand zwischen den Fahrzeugen nun nicht mehr geboten“, erklärt Christiane Groth aus der Stadtpressestelle. Trotzdem: Die Besucher sind gemäß der neuen Landesverordnung angehalten, die Fahrzeuge während der Veranstaltung möglichst nicht zu verlassen. Für den Notfall aber müsse selbstverständlich ein schnelles Aussteigen möglich sein. Muss ein Besucher das Fahrzeug verlassen, etwa für den Gang zur Toilette, muss er eine Alltagsmaske tragen und den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einhalten.

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