CDU Wolfsburg fordert Konzept zur Sanierung der Berliner Brücke

Wolfsburg.  In bis zu zehn Jahren könnten die Arbeiten anstehen. Die Partei befürchtet einen Kollaps, falls es keinen adäquaten Ersatz gibt.

Die 1956 erbaute Berliner Brücke über den Mittellandkanal ist eine der zentralen Verkehrsachsen in Wolfsburg.

Die 1956 erbaute Berliner Brücke über den Mittellandkanal ist eine der zentralen Verkehrsachsen in Wolfsburg.

Foto: Sebastian Priebe / regios24 (ARCHIV)

Die CDU Wolfsburg setzt sich mit der im Ortsrat Stadtmitte aufgekommenen Einschätzung, dass die Berliner Brücke in sechs bis zehn Jahren ersetzt werden muss, auseinander. Es steht für die Partei laut Mitteilung außer Frage, dass die Berliner Brücke essenziell für ein funktionierendes Verkehrskonzept für Wolfsburg ist. „Die Stadt muss jetzt schnell handeln, um den Verkehrsfluss innerhalb der Stadt aufrechtzuerhalten. Der Bau und die Planung einer Brücke werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen“, fordert das Kreisvorstandsmitglied Jan Sibbersen. Ein Ausfall ohne adäquaten Ersatz würde für den Verkehr in der Stadt den Kollaps bedeuten. Nicht zu vergessen ist auch der immense volkswirtschaftliche Schaden.

Die Planungen für die Sanierung der Brücke oder auch einen Neubau bräuchten höchste Priorität. Dabei dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass die Berliner Brücke letztendlich mit der Neugestaltung des St.-Annen-Knoten zu betrachten ist. Bereits 2013 forderte die CDU im Rat der Stadt ein Verkehrsgesamtkonzept zu erstellen, um den Verkehrskollaps in der Innenstadt, auch in Stoßzeiten, zu verhindern. Nur durch eine ganzheitliche Planung ist es möglich, den Verkehr gezielt zu lenken. „Die Forderung nach dem Verkehrsgesamtkonzept halten wir als Partei aufrecht. Wir müssen in der Automobilstadt Wolfsburg die Verkehrsplanung, gleich ob es sich um ÖPNV oder Individualverkehr handelt, zukunftsfähig gestalten und das Verkehrschaos nachhaltig bekämpfen“, so der Kreisvorsitzende Christoph-Michael Molnar.

Um die Verkehrsproblematik zu diskutieren, hat die CDU einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der sich mit den zur Zeit bestehenden Problemen auseinandersetzt und Lösungsvorschläge erarbeiten wird. Die Empfehlungen aus dem Arbeitskreis werden in das kommende Wahlprogramm der CDU aufgenommen und verbindlich für die zukünftige Parteiarbeit.

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