VW bittet die Belegschaft um Spenden für notleidende Kinder

Wolfsburg.  Bislang sind 22 Millionen Euro für viele internationale Projekte zusammengekommen. Der Aufruf wird den Mitarbeitern per Brief zugestellt.

Anlässlich der Präsidiums-Sitzung des Welt-Konzernbetriebsrats in Südafrika, bei der es um die weltweite Situation der Konzernstandorte ging, besuchte Bernd Osterloh auch die im Rahmen von „Eine Stunde für die Zukunft“ geförderten Projekte.

Anlässlich der Präsidiums-Sitzung des Welt-Konzernbetriebsrats in Südafrika, bei der es um die weltweite Situation der Konzernstandorte ging, besuchte Bernd Osterloh auch die im Rahmen von „Eine Stunde für die Zukunft“ geförderten Projekte.

Foto: Privat

Betriebsrat und Vorstand des Volkswagen-Konzerns bitten die Belegschaft um Spenden für notleidende Kinder. Jeder Mitarbeiter bekommt in diesen Tagen einen Brief, in dem der Spendenaufruf begründet wird.

Auf der jüngsten Betriebsversammlung hatten Konzernbetriebsrats-Chef Bernd Osterloh und Personalvorstand Gunnar Kilian auf das Vorhaben aufmerksam gemacht. Der Konzernbetriebsrat engagiert sich seit 20 Jahren im Rahmen der Aktion „Eine Stunde für die Zukunft“ für notleidende Kinder und Jugendliche an den VW-Standorten in aller Welt. Bisher flossen 22 Millionen Euro in diverse Hilfsprojekte.

Anlässlich dieses Jubiläums startet das Gremium einen Spendenaufruf gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“ Deutschland für die Kinder und Jugendlichen, die in Ghettos, Townships oder anderen Armenvierteln ihrer Heimatländer leben. Die wenigsten haben Zugang zu Bildungseinrichtungen und ihre Zukunftsaussichten sind düster. Armut und Gewalt gehören für viele Kinder zum Alltag. Die Aktion „Eine Stunde für die Zukunft“ lebt vom Wunsch vieler Menschen nach einer besseren, gerechteren Welt und ermöglicht dank der Belegschaften von Volkswagen Obdach für Straßenkinder, Schule und Ausbildung für Kinder aus armen Familien sowie Hilfe für die Bewohner von Elendsvierteln.

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