Flughafen bleibt für Wolfsburg Zuschussgeschäft

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Das Hauptgebäude des Flughafens stammt aus den 1930er-Jahren. Die Geschäftsführung plant einen Umbau.

Das Hauptgebäude des Flughafens stammt aus den 1930er-Jahren. Die Geschäftsführung plant einen Umbau.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de (Archiv)

Wolfsburg.  Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg dürfte auch auf lange Sicht Zuschüsse aus öffentlicher Hand benötigen.

Davon gehen offenbar der Geschäftsführer Michael Schwarz und Wolfsburgs Erster Stadtrat Werner Borcherding aus. Sie informierten den Strategieausschuss am Donnerstag über die wirtschaftliche Situation des Flughafens und über neue Strategien zur Verbesserung seiner wirtschaftlichen Situation. Momentan schießt die Stadt Wolfsburg 800.000 Euro für den Flughafenbetrieb zu. Auf Nachfrage Bastian Zimmermanns (Linke), ob dieser Bedarf sinken werde, sagte Schwarz: „Wir haben natürlich das Ziel, die Zuschüsse nicht steigen zu lassen.“ Pikiert reagierte darauf Hans-Georg Bachmann. Er sei davon ausgegangen, dass das Ziel – wie vom Braunschweiger Rat gefordert – laute, den Zuschussbedarf bis 2024 auf Null zu senken, bemerkte der SPD-Fraktionsvorsitzende. „Wenn das auf einmal nicht mehr der Fall ist, werde ich doch ein bisschen unruhig.“ Zimmermann stellte fest, dass kein Regionalflughafen ohne Zuschüsse auskomme. Werner Borcherding pflichtete ihm bei. „Das Streben ist das Ziel“, sagte der Erste Stadtrat. So viel Ehrlichkeit müsse sein.

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