Pinke Mützen für Frauenrechte

Wolfsburg  Die Aktion „Pussy-Mützen“ des Gleichstellungsreferats der Stadt lockte die Besucher am Samstag vor die Bühne auf dem Rathausplatz.

Vertreter aus Politik, Verwaltung, aus der Gewerkschaft IG Metall und von weiteren Organisationen beteiligten sich an der Aktion „Pussy-Mützen“. Sie nahmen auf der Bühne Platz, um gemeinschaftlich pinkfarbene Mützen zu stricken, die später versteigert werden. Das Pussyhat-Projekt soll als Symbol der Solidarität und der Unterstützung für Frauenrechte gelten. „Wir wollen damit ein Zeichen für mehr Frauen- und Menschenrechte setzen“, sagte Beate Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Das Thema Gleichberechtigung geht uns alle an.“ Man könne sich selbst auf die Schippe nehmen, trotzdem aber auch betonen, dass manches noch nicht so laufe, wie gewünscht.

„Ich finde, dass die Gleichberechtigung bei uns noch nicht ausreichend hergestellt ist“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Gleichberechtigung sei ein Bestandteil von demokratischer Gesellschaft. Er hielt einen ganzen Strauß rosafarbener „Pussyhat“-Luftballons in der Hand und setzte sich zwischen die Strickenden.

Moderator Stephan Hox ließ sich auf der Bühne gleich eine rosa Pussy-Mütze aufsetzen. Falko Mohrs, der die Aktion unterstützte, ebenfalls. „Stricken ist wie Fahrradfahren“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Er habe das in der Schule einmal gelernt und „offensichtlich seitdem nicht verlernt“. Nicht nur Frauen sollten für Gleichberechtigung kämpfen. Das Thema gehe alle an.

Vor der Bühne wurden zudem viele rosa Luftballons mit der Aufschrift „Pussyhat“ verteilt, an denen sich ein Zettel mit Informationen zu der Aktion befand.

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